Andrea Kiewel hat am Sonntag in Bremerhaven das Saisonfinale des „Fernsehgarten“ moderiert. Die letzte Ausgabe des Jahres stand unter einem Küstenmotto und verband Schlagermusik mit maritimen Programmpunkten. Auf der Bühne begrüßte die Moderatorin das Publikum zum Abschluss der Saison, während rund um die Show Fischbrötchen, Shantys und Aktionen am Wasser eingebunden wurden. Für den musikalischen Teil standen unter anderem Vincent Gross, Tim Peters, Alina, Ramon Roselly, Laura & Mark feat. Amber, Jenice, Gentlemen Forever und Rosanna Rocci im Programm.

Andrea Kiewel setzte beim „Fernsehgarten“ Fischbrötchen

Neben den Auftritten der Schlagergäste zeigte die Sendung mehrere Einspieler und Aktionen vor Ort. Alina Drews, Achim Petry und Lucas Cordalis präsentierten ein Medley mit Liedern ihrer Väter. Dazu kamen der Chor de Tampentrekker mit Shantys, ein Besuch am Fischbrötchen-Stand, Pump Foiling auf dem Wasser und die Vorführung von Buddelschiffbau.

Auch eine Modenschau mit Regenkleidung gehörte zur Ausgabe, bei der Achim Petry im Friesennerz durchs Publikum lief. Das Event hielt sein Küstenmotto damit über weite Strecken konsequent zusammen.

Publikum reagierte bei Austern mit Schweigen

Deutlich schwieriger wurde es, als Andrea Kiewel das Thema Austern aufgriff. Schon die erste Frage ans Publikum lief ins Leere. „Keine Reaktion“, so Andrea Kiewel, nachdem sie die Meeresfrüchte angekündigt hatte. Auf die Gegenfrage, wer keine Austern möge, folgte dagegen hörbarer Zuspruch. Anschließend sprach sie mit einem Zuschauer, der erklärte, er habe Austern noch nie probiert. In der Sendung war außerdem ein Einspieler zu sehen, in dem sich die Moderatorin das Sammeln, Verkaufen und Essen der Tiere erklären ließ.

Kiwi sammelte die Austern selbst in den Niederlanden

Für die Verkostung hatte Kiewel selbst Austern geerntet. Ihre Redaktion hatte sie dafür nach Lauwersoog in der niederländischen Provinz Groningen geschickt. Dort sammelte sie mit den Austern-Experten Marco und Joost Wildaustern, stand in Wathose und Watstiefeln auf einem Austernfeld und ließ sich erklären, dass es sich um eine eingeschleppte Art aus dem Pazifik handelt. Nach dem Einsammeln wurden die Austern gewaschen und von Pocken befreit. Einen Teil der Ausbeute nahm sie anschließend mit nach Bremerhaven.

Beim Probieren zog Andrea Kiewel dann die Grenze

Vor Ort blieb ihre Begeisterung nicht durchgehend gleich groß. Zunächst hatte sie die Wildauster noch gelobt und sich offen für die Verkostung gezeigt. Später wurde in der Sendung auch die Fortpflanzung der Tiere zum Thema. Austern sind Zwitter und können ihr Geschlecht wechseln, bei der Europäischen Auster werden die Eier im Inneren befruchtet. Danach sagte die Moderatorin: „Die werden ein bisschen schleimiger. Da komme ich dann auch an meine Grenzen“, so Andrea Kiewel. Die eigentliche Verkostung überließ sie schließlich lieber den Experten.

Quellen: WEB.DE, Nordsee-Zeitung, HÖRZU, KI-unterstützt