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Alexander Klaws über neue Situation bei DSDS: „Wir haben auch Zweifel und auch Angst“

Alexander Klaws moderiert DSDS 2020
30. März 2020 - 17:16 Uhr / Tina Männling

In Zeiten der Coronakrise werden viele TV-Shows und Serien-Drehs abgebrochen. DSDS läuft trotzdem weiter. Moderator Alexander Klaws erklärt gegenüber „Promipool“, was er von dieser Entscheidung hält. 

Bei DSDS steht bald das Finale an. Am 4. April wird der neue Superstar gekrönt. Dass das TV-Ereignis dieses Jahr überhaupt stattfindet, ist nicht selbstverständlich, schließlich wurden die meisten Drehs inzwischen wegen des Coronavirus beendet.  

Auch bei DSDS gibt es neue Regelungen und Maßnahmen. So steht Moderator Alexander Klaws (36) bei jeder Show vor leeren Publikums-Rängen. Wie er das findet und warum seiner Meinung nach DSDS weiterlaufen muss, verrät er im Interview mit „Promipool“. 

„Promipool“: Hallo Alexander, wie kam es dazu, dass du DSDS-Moderator wurdest? 

Alexander Klaws: Dieter Bohlen und ich hatten oft Kontakt, es ging ursprünglich um die Jury. Dann kam der Anruf wegen der Moderation. Für mich ist es natürlich spannend, mich weiterzuentwickeln, Dinge zu machen, die neu sind, mit denen ich meine Fans überraschen kann. Ich glaube, mit der Moderation hat sicherlich keiner gerechnet. Und der erste DSDS-Gewinner zu sein, der jetzt moderiert, ist natürlich eine große Ehre und eine große Aufgabe. 

Aber dann kam das Coronavirus... 

Dass es dann so wird mit Corona, ohne Publikum und ohne Tänzer, das ist natürlich eine andere Geschichte, das habe ich mir schon auch anders vorgestellt. 

Ist es schwieriger, ohne Live-Publikum zu moderieren? 

Natürlich ist das schwieriger, weil die positive Energie vom Publikum fehlt, welches sonst klatscht, jubelt und johlt. Ich bin ein Bühnenmensch und jeder Bühnenmensch braucht auch sein Publikum. Ein Autorennen ohne Motor macht auch überhaupt keinen Sinn. Es ist einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht. 

Trotz Corona läuft DSDS weiter. Wie findest du das? 

Ich finde es absolut richtig, weil wir die Reaktionen der Menschen mitbekommen, die happy sind, dass sie für drei Stunden am Abend Corona auch mal ein Stück weit vergessen. Man muss natürlich immer gucken, wir haben auch Zweifel und auch Angst. Das Einzige, was man machen kann, ist, dass man Abstand hält. 

Wie machst du das? 

Wenn wir fertig sind, springe ich von der Bühne direkt ins Auto, fahre direkt nach Hamburg nach Hause und bleibe da auch. Das ist so ein bisschen die Mission, die wir haben, dass wir den Leuten einfach schöne Stunden bereiten. Aber eines ist auch klar: Wenn irgendeiner Corona hat, dann ist es das auch gewesen.

Solange wir noch senden können, sind wir happy, dass wir es tun können, aber wir leben da auch von Tag zu Tag. Natürlich ist es für die vielen Leute, die sich aufregen wollen, ein gefundenes Fressen. Aber darum geht es nicht, es geht darum, dass man aufpasst, dass man gesund bleibt. 

Vielen Dank für das Gespräch!