Noch bevor „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in die neue Staffel startet, kochen die Emotionen im Netz hoch. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht nur Sänger Gil Ofarim, sondern auch Schauspieler Stephen Dürr. Der 51-Jährige teilt auf seinem Instagram-Kanal wie gewohnt die Vorstellungsclips seiner Mitstreiter – darunter auch das Video von Ofarim, der nach seinem Antisemitismus-Skandal ein TV-Comeback wagt. Genau dieser Post bringt Dürr nun massive Kritik ein. In Kommentaren wird ihm vorgeworfen, den Musiker zu unterstützen, obwohl dessen Teilnahme von vielen Fans abgelehnt wird.
Stephen Dürr repostet Gil-Clip und wird attackiert
Seit Tagen stellt Reality-Star Stephen Dürr auf Instagram alle Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden Staffel vor und repostet deren offizielle Clips. So verfuhr er auch mit dem Video von Gil Ofarim, der seine Teilnahme bereits öffentlich verteidigt hat. Zahlreiche Follower reagierten empört auf den Post und machten ihrem Ärger in Nachrichten und Kommentaren Luft. Dürr betont jedoch, dass er alle zwölf Mitbewohner gleichermaßen vorstellt: „Gil Ofarim kommt mit in den Dschungel, das habe ich gerade gepostet vom Insta-Channel, wie ich das mit allen Kandidatinnen und Kandidaten mache, die mit einziehen“, stellt er klar und verweist darauf, dass er niemanden bevorzugt.
„RTL hat entschieden“: Dürr fühlt sich vor vollendete Tatsachen gestellt
In einem weiteren Statement zeigt sich der Schauspieler deutlich genervt von der Debatte. Er erklärt, die Entscheidung über die Besetzung liege allein beim Sender: „Gil Ofarim ist jetzt nun mal ein Teil dieser Show und alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten wurden einfach vorher nicht gefragt und RTL hat einfach entschieden, dass wir uns mit der Personalie Gil Ofarim eben auseinandersetzen müssen.“ Für Dürr steht fest, dass alle Beteiligten sich im Camp mit dem Thema arrangieren müssen. Er rechnet mit einer „sehr harten Reise“ für die Gruppe – emotional wie zwischenmenschlich.
Vorwurf der „Promotion“ für Gil Ofarim
Besonders stößt einigen Fans auf, dass Dürr durch das Reposten angeblich Werbung für Ofarim mache. Der 51-Jährige widerspricht dem entschieden. Sein Account sei viel zu klein, um als große Plattform zu gelten: „Mein Channel ist super klein, also Promotion würde ich das nicht nennen. Die Promotion hat er schon von alleine – ob sie gut ist, sei mal dahingestellt.“ Er betont, er behandle alle Mitcamper gleich und poste schlicht jeden Clip. Was schließlich im Camp passiere, werde sich erst zeigen. Viele IBES-Fans bleiben dennoch skeptisch und kündigen in den sozialen Medien an, die Staffel zu meiden.
Fans gespalten: Boykott-Drohungen vor Staffelstart
Die Teilnahme von Gil Ofarim spaltet die Community bereits lange vor dem Einzug. Manche Zuschauer drohen offen mit einem Boykott der Show, andere sehen im Format eine Chance, dass der Sänger sein „wahres Ich“ zeigt. Gleichzeitig wächst der Druck auf die übrigen Promis, die sich nun unfreiwillig mitten in einer aufgeheizten Debatte wiederfinden. Stephen Dürr versucht, professionell zu bleiben und verweist darauf, dass letztlich das Zusammenleben von zwölf sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten im Fokus stehen werde. Ob die Staffel am Ende von Skandalen oder von Versöhnung geprägt sein wird, beschäftigt die Fangemeinde schon jetzt intensiv.