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„Vom Winde verweht“: So starb Vivien Leigh

Vivien Leigh im Jahr 1937
17. September 2020 - 17:01 Uhr / Lisa Levkic

Als „Scarlett O’Hara“ in „Im Winde verweht“ schrieb sie Filmgeschichte – Vivien Leigh. Sie galt als große Schauspiel-Diva der Schwarz-Weiß-Ära. Ihr Leben verlief ähnlich dramatisch wie das ihrer Hollywood-Rollen. Um Viviens Tod ranken sich bis heute viele Mythen.

Schönheit, Talent, Weltruhm: Schon in ganz jungen Jahren hatte Vivien Leigh (†53) alles, was sich eine Jungschauspielerin erträumen konnte. An der Seite von Clark Gable (†59) brach sie mit „Vom Winde verweht“ Rekorde.

Der 1937 veröffentlichte Streifen gilt bis heute als einer der kommerziell erfolgreichsten Filme der Geschichte. Ähnlich wie ihr Alter-Ego „Scarlett O’Hara“ war auch Viviens Leben von Rückschlägen geprägt, an denen sie letztendlich zerbrach.

Clark Gable und Vivien Leigh im Film „Vom Winde verweht“

Vivien Leigh: Ihr lebenslanger Kampf gegen Depressionen

Besonders Vivien Leighs Ehe mit Schauspieler Laurence Olivier (†82) setzte ihrer Psyche stark zu. Die beiden wurden handgreiflich, betrogen sich mehrfach und obendrein musste die Schauspielerin mehrere Fehlgeburten verkraften. Mit ihrem zweiten Mann, Herbert Leigh Holman, bekam sie  1933 ihr einziges Kind, Tochter Suzanne.

Diese privaten Rückschläge mündeten in Wutausbrüchen, maßloser Verzweiflung und psychischen Problemen. Schlussendlich war ihr mentaler Zustand so schlecht, dass sie eine Tuberkulose-Erkrankung nicht behandeln ließ. Einige Jahre später verstarb sie daran – mit nur 53 Jahren. So endete das tragische Leben der Vivien Leigh.