• Home
  • Stars
  • Roseanne „bettelte“ den Sender an, ihre Serie nicht abzusetzen
1. Juni 2018 - 13:33 Uhr / Milena Auer
Nach rassistischem Tweet

Roseanne „bettelte“ den Sender an, ihre Serie nicht abzusetzen

Nach rassistischen Tweets: „Roseanne“ wurde abgesetzt

Nach rassistischen Tweets: „Roseanne“ wurde vom Sender ABC abgesetzt

Nachdem sich Roseanne Barr nicht zum ersten Mal rassistisch auf Twitter geäußert hatte, entschied der US-amerikanische Sender ABC, die Serie „Roseanne“ für alle Mal abzusetzen. Roseanne „bettelte“ daraufhin sogar um den Erhalt der Show. 

Seit ihrem rassistischen Tweet über die ehemalige Obama-Beraterin Valerie Jarrett (61) ist Roseanne Barr (65) mit der Sisyphusarbeit beschäftigt, ihren Namen wieder reinzuwaschen. Vergeblich, denn die Rückkehr ihrer Sendung war ein kurzes Comeback: „Roseanne“ wird gecancelt.  

Rassismus-Vorwürfe: ABC cancelt „Roseanne“ 

Roseanne reagiert auf die Absetzung ihrer Serie sehr betroffen und entschuldigte sich via Twitter vor allem bei den „wundervollen Autoren und talentierten Schauspielern, die wegen meines dummen Tweets ihre Jobs verloren haben“. 

Jetzt gab sie auf der Social-Media-Plattform sogar preis, dass sie um den Erhalt ihrer Serie „gebettelt habe. Die Tweets wurden mittlerweile gelöscht, das Magazin „People“ konnte sie zuvor aber durch Screenshots sichern.

Roseanne Barr auf Twitter: Sie „bettelte“ für ihre Kollegen 

So reagiert Roseanne auf die Absetzung ihrer Serie

Ich habe bei Ben Sherman von ABC gebettelt, dass er mich entschuldigen und Wiedergutmachung leisten lässt“, twitterte sie und nahm dabei Bezug auf den Vorsitzenden der Disney/ABC Television Group.

Roseanne Barr bot ihm laut eigener Aussage sogar an, alles zu tun, damit die Sendung nicht abgesetzt werde.  „Ich flehte ihn an, die Show nicht zu canceln“, allerdings nicht aus purem Eigennutzen, sondern zum Wohl von Cast und Crew

Wenig überzeugend: „Roseanne“ bleibt abgesetzt 

Doch beim Firmenchef stieß sie nicht auf Barmherzigkeit: „Ungeheuerlich und unverzeihlich“ findet er die Äußerung der Schauspielerin, die nach eigenen Angaben gedacht habe, dass Jarrett hellhäutig sei und ihren Tweet damit entschuldigte.

Bitten und Betteln half also alles nichts; „Roseanne“ bleibt im wahrsten Sinne von der Bildfläche verschwunden. 

Zum Abschluss ihres Twitter-Threads entschuldigt sich Roseanne Barr noch einmal und kündigte gleichzeitig an, sich fürs Erste eine Auszeit von Twitter zu nehmen – vielleicht nicht die schlechteste Idee bei solch fragwürdigen Posts.