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8. März 2018 - 17:28 Uhr / Lisa Klugmayer
Beim Casting diskriminiert

Papis Loveday: GNTM-Coach wurde rassistisch beschimpft

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Papis Loveday spricht über seine Erfahrungen mit Rassismus in der Modelwelt

Papis Loveday hat in der Modewelt so ziemlich alles erreicht, was man erreichen kann. Jetzt gibt er sein Wissen als Laufsteg-Couch bei „Germany's Next Topmodel“ an die Mädchen des Team Thomas weiter. Im „Promipool“-Interview hat er über seine Erfahrungen mit Rassismus im Casting-Alltag gesprochen. 

Perfekter Hüftschwung, sexy Blick und eine coole Pose. Papis Loveday (41) weiß, wie man sich auf dem Laufsteg und vor der Kamera präsentieren muss.

Er ist das erfolgreichste farbige Male-Model, ist für so ziemlich jede große Modemarke gelaufen und im Moment als Laufsteg-Coach bei „Germany's Next Topmodel“ zu sehen.  

Es könnte also nicht besser für den 41-Jährigen laufen. Doch auch die glänzende Modewelt hat ihre Schattenseiten. Papis Loveday hat im „Promipool“-Interview über seine Erfahrungen mit Rassismus gesprochen. 

Papis Loveday: GNTM-Coach spricht über Rassismus 

Leider ist es heute immer noch so, dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Auch in der, von außen so perfekt scheinenden, Welt der Mode ist dies nicht anders.

Papis Loveday musste sich im Laufe seiner Karriere die ein oder andere rassistische Bemerkungen anhören, wie er uns verraten hat: 

„Bei einem Casting in Mailand zum Beispiel stand ich vor dem Castingdirektor und er sagte auf Italienisch zu seiner Assistentin, wer denn diesen ‚Nigger' eingeladen habe.“ 

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Papis Loveday musste sich schon die ein oder andere rassistische Bemerkungen anhören

GNTM-Papis Loveday: Er lässt sich nichts gefallen 

Die Reaktion des Models auf diesen Vorfall ist allerdings bewundernswert. Der Castingdirektor habe nämlich nicht gewusst, dass Papis Loveday fließend italienisch spricht.

Er hat sich umgedreht, ihnen versichert, dass er für diese Marke niemals arbeiten würde und ist gegangen, so das Model. 

Recht hat er. Man muss sich schließlich nicht alles gefallen lassen. Doch Besserung sei in Sicht, verriet Papis Loveday im „Promipool“-Interview. In den letzten Jahren kam es nicht mehr so oft zu rassistischen Kommentaren, da die wichtigsten Märkte für die Labels nun mal nicht mehr nur „weiß“ wären.