Schauspielerin Anne Menden (40) ist zurück bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und der erste Drehtag nach ihrer Babypause wurde für sie sehr emotional. Nach sieben Monaten stand sie wieder als Emily vor der Kamera in Potsdam. Das Wiedersehen mit dem Team löste sogar Tränen aus, zugleich fühlte sich der Neustart erstaunlich vertraut an.
Anne Menden startet mit Partner und Sohn in den Drehtag
„Es fühlt sich eigentlich so an, als wäre ich gar nicht weg gewesen. Das ist nach 22 Jahren fast so ein bisschen wie Fahrradfahren“, sagte Anne Menden laut RTL. Auch privat war der erste Tag ein besonderer, denn ihr Mann Gustav und ihr Sohn begleiteten sie ans Set.
Damit der Wiedereinstieg in den Serienalltag entspannt klappt, setzt Anne Menden auf Unterstützung aus der Familie. Ihr Mann Gustav Masurek (37) kümmert sich gemeinsam mit der Schwiegermutter um den kleinen Sohn, die dafür vorübergehend nach Potsdam gezogen ist.
Die Schauspielerin beschreibt das Modell als stimmig und alltagstauglich. Der Junge sei von vertrauten Menschen umgeben und wirke sehr zufrieden. Zum Start durfte er sogar mit ans Set kommen, auch wenn das nicht jeden Tag so laufen soll.
Kritik an der frühen Rückkehr kontert die 40-Jährige deutlich
In sozialen Netzwerken bekam die Schauspielerin auch kritische Kommentare, weil sie schon wenige Monate nach der Geburt wieder arbeitet. Anne Menden reagiert darauf gelassen und verweist auf unterschiedliche Familienmodelle. „Wenn das jetzt andersherum gewesen wäre und Gustav arbeiten gegangen wäre, dann hätte wahrscheinlich nicht mal ein Hahn danach gekräht“, sagte Anne Menden.
Für sie zählt, dass ihr Sohn gut betreut ist und die Familie eine Lösung gefunden hat, mit der sich alle wohlfühlen. In Drehpausen können Gustav und das Kind sie zudem besuchen, was den Alltag zusätzlich erleichtert.
Tränen mit Nina Ensmann und viel Nähe im Team
Besonders intensiv war für Anne Menden das Wiedersehen mit ihren Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie teils seit mehr als zwei Jahrzehnten zusammenarbeitet. Vor allem mit Nina Ensmann (41) hatte sie direkt viel zu besprechen, weil sich in den vergangenen Monaten am Set einiges getan hatte.
Wie „Bild“ berichtet, wurde das Wiedersehen mit dem Team sehr emotional. Menden selbst beschreibt die Produktion als familienfreundlich und eng verbunden. Diese Vertrautheit half ihr auch beim Neustart vor der Kamera, obwohl sie zuvor kurz Sorge hatte, ob das Textlernen nach der Pause sofort wieder reibungslos funktionieren würde.
Emily wird erwachsener und beruflich noch ehrgeiziger
Nicht nur Anne Menden schlägt ein neues Kapitel auf, auch ihre Serienfigur Emily entwickelt sich weiter. Optisch bleibt sie auffällig, selbstbewusst und knallig, doch inhaltlich rückt ihre Karriere stärker in den Mittelpunkt. Im Fokus steht ihr Label „Everlasting Shoes“, bei dem es um Branding, Corporate Identity und den großen Launch geht.
Menden kündigt außerdem neue Reibungen und Verstrickungen mit anderen Figuren an. Dazu kommt das Wiedersehen mit Tobias, das für Spannung sorgen dürfte. Die 40-Jährige selbst wirkt nach dem Comeback jedenfalls sofort wieder angekommen und bereit, am Set auch wieder ein bisschen Unfug zu treiben.