Serien-Star der neunziger Jahre

Lucy Lawless heute: Das wurde aus „Xena“

Lucy Lawless

Lucy Lawless erreichte als Kriegerprinzessin „Xena“ Mitte der neunziger Jahre Kultstatus. Sie war der Inbegriff einer Powerfrau. Aber was ist aus der neuseeländischen Schauspielerin geworden? Das macht Lucy Lawless heute.

Lucy Lawless (53) kämpfte sich als „Xena“ zwischen 1995 und 2001 in „Xena - Die Kriegerprinzessin“ durch 134 Folgen. „Xena“ besiegte Götter und Dämonen, versprühte Kampfgeist und Frauenpower. 2001 kam das Serien-Aus und die damals 33-Jährige suchte sich neue Projekte.

Lucy Lawless machte weiter mit der Schauspielerei. Sie übernahm kleinere Rollen in Hollywood-Produktionen wie „Spiderman“, „Two and a Half Men“ oder „CSI: Miami“. Regisseur Peter Jackson (59) wollte sie für die Rolle der „Galadriel“ in den „Herr der Ringe“-Filmen verpflichten. Wegen ihrer Schwangerschaft musste Lawless damals jedoch absagen – der Part ging an Cate Blanchett (51).

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Lucy Lawless und Renée O'Connor in "Xena"

„Xena“-Darstellerin Lucy Lawless heute

In den letzten Jahren war Lucy Lawless in zahlreichen Serien zu sehen, unter anderem in „Spartacus“, „Salem“ oder „Ash vs Evil Dead“. Lucy Lawless spielt seit 2019 außerdem die Hauptrolle in „My Life Is Murder“. Weitere Projekte sind in Planung.

Auch privat läuft es gut für Lucy Lawless. Die 53-Jährige ist in zweiter Ehe mit „Xena“-Produzent Rob Tapert (65) verheiratet. Mit ihm hat sie zwei Söhne und aus ihrer ersten Ehe eine Tochter. 

Lucy Lawless als Idol für homosexuelle Frauen

Lucy Lawless ist also keinesfalls von der Bildfläche verschwunden. Sie ist meist in starken Rollen zu sehen und wurde sogar zu einem Idol für lesbische Frauen. In „Xena - Die Kriegerprinzessin“ wurde immer wieder auf eine Beziehung zwischen „Xena“ und „Gabrielle“ (Renée O’Connor, 50) angedeutet. Offiziell bestätigt wurde eine Liebesbeziehung allerdings nie.

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Lucy Lawless und Renée O'Connor in „Xena“

2016 hatten „Xena“-Fans zunächst Grund zur Freude, denn ein Comeback der Erfolgsserie wurde verkündet. Nur ein Jahr später die große Enttäuschung: Das Projekt wurde auf Eis gelegt.