Wer hätte gedacht, dass Let’s Dance“-Profitänzerin Christina Luft (31) nicht nur tänzerisch, sondern auch musikalisch einiges drauf hat? Dass sie sogar für seinen neuen Song „Durch die Nacht“ einsingen durfte, verriet Luca Hänni (26) im Interview. Auch über seine neue Musik und den ESC sprach der Schweizer mit „Promipool“. 

„Promipool“: Hallo Luca, was war deine Inspiration für „Durch die Nacht“? 

Luca Hänni: Die Inspiration kam ganz plötzlich, es hat angefangen, dass man wieder Lust hatte, rauszugehen. Es war elf Uhr abends bei meiner Freundin in Köln und wir wollten einfach ein bisschen raus. Dann haben wir ein Synonym gesucht für das Gefühl, was mich da verfolgt, und das wurde dann diese Frauenstimme im Lied. Man kann es sich zurechtlegen auf eine Beziehungsgeschichte oder auf diese Sehnsucht nach Freiheiten. Da musste meine Freundin das noch kurz einsingen, halb im Pyjama, und dann stand die Idee. 

Ist deine Freundin dann auch in der fertigen Version zu hören? 

Nein, sie wurde dann wieder gemutet und dann hat jemand anderes eingesungen. Aber das hat sie auch gut gemacht. 

Welches Feedback hast du bisher für den Song bekommen? 

Bis jetzt habe ich gutes Feedback gekriegt, es ist eine sehr tanzbare, schnelle Nummer. Ich glaube, das haben die Leute gut aufgenommen. Und sehr eingängig, ich habe das Gefühl, die Leute können es bei Konzerten gut mitsingen. 

Du veröffentlichst gerade viel deutschsprachige Musik. Möchtest du in der nächsten Zeit wieder zu Englisch zurückkehren? 

Irgendwie finde ich Deutsch gerade mega cool. Ich kann mich da schön verwirklichen und es macht Spaß, deswegen glaube ich, werde ich erstmal mehr deutschsprachige Musik machen. 

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Luca Hänni und Christina Luft bei „Let's Dance“

Machst du dir keine Sorgen, dass deine internationalen Fans da Schwierigkeiten haben könnten? 

Der Hauptmarkt für mich ist schon noch Deutschland. Klar, durch den ESC kamen viele internationale Fans dazu, aber am meisten sind meine Hörer in Deutschland. 

Schaust du dir dieses Jahr den ESC an? 

Ja, auf jeden Fall. Dieses Mal muss ich nichts machen, ich kann ihn ganz entspannt schauen. Das war eine mega Erfahrung für mich und ich werde das von der Couch aus verfolgen. 

Hast du dir die diesjährigen Songs schon angehört? 

Deutschland und Schweiz habe ich mir angehört. 

Wie findest du die beiden Lieder? 

Schweiz finde ich gut, die haben eine Powerballade. Wir sind ja mit einer schnellen Nummer reingegangen und ich glaube, das wird jetzt auch ganz cool kommen für die Schweiz. Die deutsche ist so eine Happy-Nummer. „I Don’t Feel Hate“ ist eine sehr schöne Message. Ich bin gespannt, wie das aufgetreten wird, wahrscheinlich mit ein bisschen Witz. Das wird sicher auch gut. 

Was sagst du dazu, dass der Wettbewerb dieses Jahr trotz Corona stattfindet? 

Ich finde es großartig, dass es in diesem Jahr stattfinden kann, sicherlich mit besonderen Maßnahmen, aber schön, dass die Veranstalter einen solchen Event möglich machen. 

Würdest du noch einmal beim ESC antreten, wenn du gefragt werden würdest? 

Ja, ich würde es schon nochmal machen, wenn ich den richtigen Song habe und die richtige Idee dazu. Es war echt ein Highlight. Dieses Erlebnis, das war so eine schöne Community, die sind so herzlich, so unterstützend. Es hat wirklich Spaß gemacht. 

Vielen Dank für das Gespräch!