Das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Jan Köppen führt schon seit einigen Jahren durch die Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Damit wissen die beiden genau, welche Eigenschaften Kandidaten mitbringen müssen, um sie wirklich zu beeindrucken.

Menschen mit echter Lebensgeschichte seien für sie spannender als reine Reality-Gesichter, erklärt Sonja im Gespräch mit RTL. Gemeinsam mit Jan Köppen analysiert sie frühere und kommende Camper – und gesteht dabei, dass sie ihre persönlichen Favoriten nicht nur im Studio unterstützt.

Sonja Zietlow schwärmt von Kandidatin Lilly Becker

Besonders TV-Persönlichkeit Lilly Becker hat bei Sonja Zietlow einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. „Für mich war Lilly Becker die perfekte Kandidatin“, sagt die Moderatorin. Offen, authentisch, kämpferisch – so beschreibt sie die amtierende Dschungelkönigin, die im Camp an Grenzen ging, Tränen zeigte und trotzdem immer wieder aufstand. Sie habe eine Geschichte mitgebracht und sei dabei ehrlich geblieben.

Auch Jan Köppen teilt diese Einschätzung und betont, dass Extrovertiertheit nur dann funktioniere, wenn sie nicht unangenehm wirke. Authentizität sei für ihn der entscheidende Schlüssel für starke Dschungelcamp-Momente.

Jan Köppen über Sam Dylan und den „echten Moment“

Ein weiterer Name, der in den Erinnerungen der Moderatoren präsent ist, ist Reality-Star Sam Dylan. Zu Beginn habe vieles bei ihm gespielt gewirkt, erinnert sich Jan Köppen. Doch dann kam bei einer Prüfung der Moment im Höhennetz: „Plötzlich war da der Mensch hinter der Showfigur.“ Diese Wandlung beeindruckte den 42-Jährigen nachhaltig.

Solche Brüche und ehrliche Augenblicke machen für ihn den Reiz des Formats aus. Auch Ross Antony gilt für Zietlow als Beispiel dafür, wie stark Kandidaten im Camp über sich hinauswachsen können. Der Sänger wollte 2008 zunächst abbrechen und bei ihm kullerten oft die Tränen, doch am Ende wurde er Dschungelkönig.

Zietlow gibt zu: Sie ruft für ihre Favoriten an

Überraschend offen spricht Sonja Zietlow darüber, dass sie sich nicht nur als neutrale Beobachterin versteht. „Ich habe meine Favoriten und wünsche ihnen, weiterzukommen“, erklärt sie. Mehr noch: „Ich habe sogar schon angerufen.“ Damit bestätigt die Moderatorin, dass sie einzelne Camper aktiv unterstützt, wenn sie deren Entwicklung besonders berührt.

Zudem plaudern die Moderatoren aus, dass sie in Bezug auf die Kandidaten meist derselben Meinung sind: Wir sind oft von denselben Personen genervt oder mögen dieselben“, meint Sonja Zietlow.

Jan Köppens Rollen-Check für die neue Dschungelcamp-Staffel

Vor dem Start der neuen Staffel wagt Jan Köppen einen Blick auf den aktuellen Cast. Gil Ofarim, Patrick Romer, Simone Ballack, Eva Benetatou und weitere Prominente ziehen in diesem Jahr in den australischen Busch.

Durch seine Teilnahme am „Sommerhaus der Stars“ erlitt Patrick Romers Image tiefe Risse, doch Jan Köppen glaubt, dass er im Camp auch humorvolle Seiten zeigen kann. Bei Umut Tekin erwartet er einen sensiblen Charakter, der mit den Extremsituationen zu kämpfen haben dürfte: „Ich glaube, Umut wird sehr viel weinen, weil er überfordert sein wird mit ganz viel, was da passiert [...]“, so der Moderator.

Über Nicole Belstler-Boettcher sagt er:Also, die wird für richtig Alarm sorgen, die wird den Leuten richtig auf den Sack gehen. Aber die wird den Leuten auch richtig Spaß machen.“ Konfliktpotenzial könnte es bei Stephen Dürr geben: „Ich glaube, bei Stephen kann es richtig scheppern. Ja, ich glaube, der ist auch ein harter Hund, dem ist das egal. Wenn es scheppert, freut er sich.“