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GZSZ: Markus Ertelt über seine Rolle – „Das macht mir Spaß, fies und gemein zu sein“

Markus Ertelt spielt bei GZSZ „Jan“

Markus Ertelt spielt seit Kurzem bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ den fiesen Halbbruder von „Erik“. Im „Promipool“-Interview erzählte der Schauspieler, wieso es ihm Spaß macht, den Bösewicht zu mimen.

Markus Ertelt (40) hat vor Kurzem bei GZSZ die Rolle des „Jan Schilling“ übernommen. Er spielt den Halbbruder von „Erik“, der mit ihm gemeinsam im GZSZ-Kiez auftaucht.

GZSZ: Markus Ertelt spielt gerne den Bösewicht

Der erfolgreiche Businessmann und fürsorgliche Familienvater „Jan“ möchte sich um seinen Halbbruder kümmern und holt ihn aus dem Knast. Was sich anfänglich liebevoll anhört, ändert sich schnell. Denn „Jan“ entpuppt sich als wahrer Bösewicht.

Wieso Markus Ertelt gerne den Fiesling spielt, hat er uns im Interview verraten.

„Promipool“: Wie würdest du „Jan“ beschreiben?

Markus Ertelt: „Jan“ ist ein sehr zielstrebiger Typ. Er vertraut niemandem, macht am liebsten alles selbst und ist in dem, was er tut, sehr gut und erfolgreich.

Was hast du mit „Jan“ gemeinsam?

Die Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit, natürlich auf anderen Feldern. Aber auch eine ganz gute Menschenkenntnis. Wer in so einer Position ist, der muss Menschen gut einschätzen können. Ich denke, da haben wir auch Überschneidungspunkte.

Und was sind die größten Unterschiede?

Die Skrupellosigkeit, die er hat. Er geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen, um an sein Ziel zu kommen.

Markus Ertelt ist auch als Sportler aktiv

Ist es schwierig, sich in die Rolle hineinzuversetzen?

Überhaupt nicht. Das ist eine Rolle, die mir richtig viel Spaß macht. Ich bin jemand, der gerne Bösewichte spielt. Da kann ich eine Seite ausleben, die man sonst nicht ausleben kann. Da gehe ich drin auf, das macht mir auch Spaß, fies und gemein zu sein. Auf der anderen Seite hat „Jan“ auch eine gewisse Herzlichkeit seiner Familie gegenüber und das macht die Rolle auch spannend.

Die Rolle hat einfach sehr viele Facetten. Er hat zwei kleine Kinder und eine Frau und da ist er ganz anders, da ist er liebevoll. Er achtet darauf, wie sie erzogen werden, dass sie in die Schule gehen, dass sie etwas lernen und dass sie Bücher lesen. Auf der anderen Seite ist er natürlich ein knallharter Typ, mit dem man es sich nicht verscherzen sollte.

Welche Rolle würdest du gerne einmal spielen?

Wenn ich mir das aussuchen dürfte, würde ich den Bösewicht im nächsten „James Bond“ spielen.

Möchtest du nicht auch mal einen guten Charakter darstellen?

Ja, natürlich würde ich auch mal gerne einen Cop in einer Serie spielen, auch mal die gute Seite mit ein paar Ecken und Kanten. Aber der Böse, der hat dann doch meistens ein bisschen mehr Spiel und mehr Möglichkeiten. Na klar, ist es immer irgendwann zu Ende, wie so oft kommt das Karma und schlägt zurück, aber mir macht das Spaß, wenn ich mich so ausleben darf.