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Die unerzählte Wahrheit über Elizabeth Taylor

Elizabeth Taylor kennt man aus Filme wie „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“
8. Dezember 2019 - 14:04 Uhr / Antonia Erdtmann

Elizabeth Taylor ist eine der ganz großen Hollywood-Legenden. Die zweifache Oscarpreisträgerin hat in unzähligen Filmen mitgespielt und wurde durch Rollen wie „Cleopatra“ zur Ikone. Doch ihr Leben verlief tragisch.

Elizabeth Taylor (†79) war eine Hollywood-Ikone, Diva, Film-Legende. Unvergessen bleibt die 2011 verstorbene Schauspielerin in ihren Rollen wie „Cleopatra“ oder als „Maggie“ in „Die Katze auf dem heißen Blechdach“.

Sie stand als Kind, Teenager und erwachsene Frau über fünf Jahrzehnte vor der Kamera. Über ihr Privatleben war hingegen längst nicht viel bekannt. Hier ist die ganze unerzählte Wahrheit über Elizabeth „Liz“ Taylor.

Elizabeth Taylors Leben

Die Kindheit der zweifachen Oscar-Gewinnerin war keine glückliche. Ende der Neunziger gestand Taylor in einem Interview mit ABC, dass ihr früher Erfolg Wut bei ihrem Vater entfachte. Sie erklärte, dass er missbräuchlich wurde, wenn er Alkohol trank. Als Elizabeth Taylor Kinder hatte, schloss sie jedoch mit ihrem Vater Frieden.

Elizabeth Taylor mit ihren Kindern Michael Wilding Jr., Christopher Edward Wilding, Maria Burton und Liza Todd Burton

Ich dachte über meinen Vater nach und wie es sich für ihn angefühlt haben muss, dass seine neun Jahre alte Tochter mehr Geld machte als er…während er dieser sehr stolze, schöne, würdevolle Mann war. Ich nehme es ihm nicht übel…er war betrunken. Ich weiß, dass es nicht seine Absicht war. Er wusste nicht, was er tat“, erinnerte sie sich.

Dem „Rolling Stone“-Magazin erzählte Taylor zudem, wie schlecht sie sich anfangs im Schauspielgeschäft fühlte: „Ich wurde seit meinen Kindertagen benutzt und ausgenutzt vom Studio. Ich wurde für deren Taschen gefördert.“ Trotzdem blieb sie bei der Schauspielerei und machte Weltkarriere.

Elizabeth Taylor konvertierte zum Judentum

Elizabeth Taylor war ihr Leben lang immer sehr spirituell, jedoch nicht sehr religiös. Dies änderte sich nach einem Schicksalsschlag: Nach dem Tod ihres dritten Ehemanns Mike Todd war Taylor auf der Suche nach einem neuen Anker im Leben und fand ihn im Judentum.

Nach Mikes Tod brauchte ich einen sehr starken Glauben, um mich am Leben zu halten, etwas, an das ich mich festklammern konnte. […] Und ich wollte Mike nah sein. Also habe ich nach seinem Tod ein Jahr lang das Judentum studiert und bin dann konvertiert“, erzählte sie bei CNNs „Larry King Live“.