König Charles III (77) und Königin Camilla (78) sind derzeit auf Staatsbesuch in den USA. Beim Empfang durch Präsident Donald Trump (79) und First Lady Melania Trump (56) auf dem South Lawn fiel vor allem ein kurzer Wortwechsel auf, der eine ernste Stimmung erkennen ließ.
Lippenleserin enthüllt: Charles setzt Grenze in Gesprächen mit Trump
Noch vor Tee, Gartenprogramm und offiziellen Terminen soll Trump heikle Themen wie das Schussattentat vom Wochenende und Russlands Präsident Wladimir Putin angesprochen haben. Charles reagierte dabei zurückhaltend und lenkte das Gespräch mehrfach weg von den sensiblen Punkten.
Laut „New York Post“ wertete Lippenleserin Nicola Hickling die Aufnahmen des ersten Treffens aus. Demnach begann Trump mit den Worten: „Diese Schießerei …“, worauf Charles geantwortet haben soll: „Ich möchte lieber nicht zu lange hier draußen stehen. Ich habe das Gefühl, ich sollte nicht hier sein.“
Als Trump anschließend noch über Putin sprach und sagte: „Er will Krieg“, zog der König eine klare Grenze. „Wir werden das später besprechen“, so Charles laut „New York Post“. Als Trump weiterredete, habe der Monarch nur noch erwidert: „Ein andermal.“
Donald Trump zeigt Charles das Ballsaal-Projekt
Nach dem angespannten Auftakt wechselte das Gespräch auf ein deutlich leichteres Thema. Trump soll dem König sein geplantes Ballsaal-Projekt im Weißen Haus vorgestellt haben, das Medienberichten zufolge mit enormen Kosten verbunden ist.
„Sie können direkt dort hindurchsehen. Bis zum Ballsaal. Möchten Sie ihn sehen?“, sagte Trump. Charles konterte höflich und trocken: „Ich bin sicher, Sie werden ihn uns zeigen.“ Danach wurden Charles und Camilla ins Weiße Haus geführt. Dort stand ein klassischer Afternoon Tea mit kleinen Sandwiches und Mini-Kuchen auf dem Programm.
Tom Daley spricht mit dem König über Stricken
Später nahm das Paar an einer großen Gartenparty in der Residenz des britischen Botschafters teil. Unter den Gästen waren mehrere prominente US-Politiker sowie Olympiasieger Tom Daley (31), der eigens aus Los Angeles angereist war.
Der Wasserspringer sprach mit Charles über ein eher unerwartetes Thema: Stricken. „Stricken ist mein Ventil für Kreativität, Achtsamkeit und Meditation, und der König hat es schon oft versucht“, sagte Daley laut „Sky News Australia“. Charles habe erzählt, er habe als Achtjähriger gestrickt, sei damals aber nicht besonders gut gewesen.
König Charles reist weiter nach New York und Virginia
Der Besuch in den USA dauert mehrere Tage und umfasst ein dichtes Programm. Geplant sind unter anderem eine Rede vor beiden Kammern des Kongresses, ein Staatsdinner im Weißen Haus sowie ein Besuch am 9/11 Memorial in New York. Danach reist Charles weiter nach Virginia, wo Natur-, Kultur- und Gemeindetermine geplant sind. Ein Treffen mit Prinz Harry in Kalifornien ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen.