Kaum ein Kandidat stand vor dem Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ so stark im Fokus wie Sänger Menowin Fröhlich. Der 38-Jährige musste sich schon vor seinem Sieg mit Kritik an seiner Teilnahme auseinandersetzen, weil RTL in Staffel 22 eine frühere Regel nicht mehr strikt anwandte.
Demnach galten Bewerber, die bereits in den Liveshows standen, bislang als ausgeschlossen. Gerade diese Entscheidung löste Diskussionen aus - auch bei Pietro Lombardi. Nach dem Finale reagierte Menowin offen auf die öffentlichen Aussagen von Pietro und machte deutlich, wie sehr ihn die Kritik getroffen hat.
Menowin Fröhlich reagiert enttäuscht auf Pietro Lombardi
Besonders deutlich hatte sich Sänger Pietro Lombardi in seinem Podcast „Patchwork Boys“ mit Oliver Pocher geäußert. Dort kritisierte er, dass Menowin trotz früherer DSDS-Erfahrung erneut antreten durfte. „Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen. Sonst dürfte ich auch hingehen nächstes Jahr als Kandidat“, so Pietro.
Auch Menowins Leistungen bewertete er kritisch und stellte infrage, warum dieser mehrfach weiterkam, obwohl andere aus seiner Sicht stärker gewesen seien.
Menowin Fröhlich kann Pietros Worte nicht nachvollziehen
Im Gespräch nach seinem Sieg zeigte sich Menowin von diesen Aussagen persönlich verletzt. „Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich kann nicht verstehen, dass Pietro das gesagt hat. Ich kenne ihn schon so lange, und ich habe noch nie ein schlechtes Wort über ihn gesagt oder sonst was“, sagte Menowin laut „Bunte“.
Gerade weil sich beide seit Jahren kennen, traf ihn die Kritik offenbar besonders. Statt scharf zurückzuschlagen, blieb der Sänger jedoch ruhig und machte klar, dass er keinen offenen Streit führen will.
Familie steht für den Sänger jetzt an erster Stelle
Trotz seiner Enttäuschung fand Menowin versöhnliche Worte. Er habe eigentlich erwartet, dass Pietro sich für ihn freuen würde. Dennoch wünsche er ihm und seiner Familie nur das Beste. Noch wichtiger als die Debatte um seinen Sieg ist für Menowin im Moment ohnehin sein Privatleben.
Nach den intensiven Wochen der Show will er vor allem Zeit mit seinen Kindern verbringen. Fast einen Monat sei er von den Kleinen getrennt gewesen. Genau das habe ihm besonders zugesetzt und seine Prioritäten noch einmal deutlich gemacht.
Menowin Fröhlich plant Ausflug mit seinen Kindern
Auch bei der Frage nach der Gewinnsumme von 100.000 Euro hatte Menowin eine klare Antwort. Luxus oder große Anschaffungen stehen für ihn zunächst nicht im Mittelpunkt. „Das Erste, was ich mit dem Geld mache, ist, dass ich mit meinen Kids einen Ausflug mache. Dass wir zusammen alle was Cooles machen. An alles Andere denke ich jetzt noch gar nicht“, so Menowin.
Nach Wochen voller Gegenwind setzt der neue Sieger damit ein persönliches Zeichen: Für ihn zählt jetzt vor allem die Familie.