Gegen Thomas Markle Sr. laufen auf den Philippinen Ermittlungen wegen schwerer Vorwürfe. Der 82-Jährige geriet ins Visier der Behörden, nachdem sein Sohn Thomas Markle Jr. nach eigenen Angaben in einem Haus in Cebu belastendes Material gefunden und die Polizei informiert hatte. Im Mittelpunkt stehen digitale Bilder und weitere Gegenstände, die aus dem früheren Wohnumfeld des Vaters stammen sollen. Thomas Markle Sr. bestritt die Anschuldigungen bereits. Er hält sich derzeit in einem Rehazentrum in Florida auf, während die Untersuchung auf den Philippinen weiterläuft.
Thomas Markle Jr. meldete Fund in Cebu
Ausgelöst wurde der Fall durch Angaben von Thomas Markle Jr. Er sagte, er habe in dem Haus seines Vaters vier große Kisten mit Hunderten, womöglich Tausenden kinderpornografischen Abbildungen entdeckt. Der Sohn übergab das Material nach eigener Darstellung der Polizei. Er wies zugleich den Verdacht zurück, selbst etwas damit zu tun zu haben.
Behörden prüfen Dateien und beschlagnahmten Laptop
Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla bestätigte, dass örtliche Behörden digitale Bilder auswerten, die Thomas Markle Sr. zugeschrieben werden. „Im Moment deutet alles auf einen möglichen Sexualstraftäter schlimmster Art hin. Wir wollen sicher sein, bevor wir die Ergebnisse veröffentlichen“, sagte Remulla laut The Guardian. Nach seinen Angaben soll die forensische Auswertung innerhalb einer Woche abgeschlossen sein. Zuvor hatten Ermittler bereits einen Laptop, der dem 82-Jährigen gehören soll, sowie weiteres Material aus seinem früheren Haus sichergestellt.
Polizei wartet vor Datenauswertung auf richterliche Schritte
Auch die philippinische Nationalpolizei bestätigte die laufenden Ermittlungen. Sie untersucht den gemeldeten Fund mutmaßlicher Darstellungen von sexuellem Kindesmissbrauch und weiterer persönlicher Gegenstände, die Thomas W. Markle Sr. zugeordnet werden. Bevor Daten auf digitalen Geräten ausgewertet werden, will die Polizei nach eigenen Angaben zunächst den passenden richterlichen Beschluss sichern. Damit konzentriert sich das Verfahren derzeit auf die technische Prüfung der sichergestellten Geräte und Dateien sowie auf die Frage, wem das Material tatsächlich zuzuordnen ist.
Herzogin Meghan reagierte betroffen auf die Vorwürfe
Herzogin Meghan äußerte sich bereits zu den Anschuldigungen gegen ihren entfremdeten Vater. Sie sei „zutiefst erschüttert“ und denke an alle Kinder, denen womöglich Schaden zugefügt worden sei. Außerdem erklärte sie, sie habe schon nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 von verstörenden Vorwürfen erfahren. Thomas Markle Sr. selbst wies die Anschuldigungen scharf zurück. Er nannte sie Lügen und sagte, er wisse nicht, warum sein Sohn versuche, ihn auf diese Weise zu zerstören.
Verwendete Quellen: People, The Guardian, KI unterstützt