Schwere Vorwürfe gegen Thomas Markle Sr.: Der 82-Jährige steht im Verdacht, Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs besessen zu haben. Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch seinen Sohn Thomas Markle Jr., der nach eigenen Angaben in Cebu City auf den Philippinen Material in zurückgelassenen Kartons und auf Datenträgern fand. Der Halbbruder von Herzogin Meghan meldete den Fund nach eigenen Angaben unter anderem an eine FBI-Hotline, an das National Center for Missing & Exploited Children und an die Staatspolizei in Pennsylvania. Auf den Philippinen wurde zudem eine Taskforce für Frauen- und Kinderschutz eingeschaltet.

Thomas Markle Jr. meldete den Fund den Behörden

Thomas Markle Jr. durchsuchte die Kisten laut Bild, weil er nach einem Handy suchte. Dabei will er zunächst auf einem Telefon ein Video entdeckt und später mit Hilfe eines IT-Experten auch Festplatten überprüft haben. Er sprach von „Hunderten, wenn nicht Tausenden“ Dateien. Den vier Kartons mit persönlichen Gegenständen stimmte er für eine forensische Untersuchung zu. Veröffentlicht wurden Ergebnisse dazu bisher nicht.

Nach Angaben aus den Berichten lebte sein Vater früher in Cebu City und kehrte Anfang 2026 in die USA zurück. Der 60-Jährige erklärte außerdem, er werde ohne eine Vorladung als Zeuge nicht mehr mit seinem Vater sprechen.

Herzogin Meghan gibt Statement ab

Die Herzogin äußerte sich inzwischen selbst zu den Nachrichten. Gegenüber The Sun erklärte sie: „Ich bin zutiefst bestürzt über die Nachrichten, die in den vergangenen 24 Stunden ans Licht gekommen sind. Meine Gedanken sind bei allen Kindern, denen möglicherweise Schaden zugefügt wurde.“ 

Sie verwies auch auf einen Brief aus dem Jahr 2018. „Darin wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben. Mir wurde versichert, dass diese untersucht würden“, so Meghan laut n-tv.

Nach ihren Angaben war das Schreiben an die Londoner Metropolitan Police und die für den Schutz der königlichen Familie zuständige Einheit geschickt worden. Welche Vorwürfe darin konkret standen, wer den Brief verfasste und ob ein Zusammenhang zu den nun gemeldeten Dateien besteht, ist weiter offen. Unabhängig bestätigt wurden diese Punkte bislang nicht.

Meghan erklärt die Distanz zu Vater und Kindern

Mit ihrer Stellungnahme nannte Meghan auch den Grund für den jahrelangen Abstand. Seit 2018 gilt das Verhältnis zu ihrem Vater als zerrüttet. Damals hatte es bereits Streit um inszenierte Paparazzi-Fotos vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry gegeben, an der Thomas Markle Sr. schließlich nicht teilnahm. König Charles III., damals noch Thronfolger, führte sie stattdessen zum Altar.

Archie und Lilibet lernten ihren Großvater bis heute nicht kennen. Meghan erklärte dazu: „Ich hoffe, dass nun verstanden wird, dass die Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, trotz der verzerrten Darstellung durch bestimmte Medien über die Jahre hinweg nur einen einzigen Grund hatten: sie zu schützen.“ 

Samantha Markle und Thomas Markle Sr. weisen alles zurück

Innerhalb der Familie gibt es zugleich deutlichen Widerspruch. Samantha Markle stellte sich öffentlich hinter ihren Vater und warf ihrem Bruder vor, die Anschuldigungen aus Geldgründen zu erfinden. Auch Thomas Markle Sr. bestritt die Vorwürfe und bezeichnete sie als Lügen.

Nach Angaben aus den Berichten lebt er derzeit in einer Pflege- und Reha-Einrichtung in Florida. Dort soll er nach einer Beinamputation mit einer Prothese gehen lernen. Er erklärte außerdem, die Computer seien seit längerer Zeit nicht mehr in seinem Besitz gewesen. Ob sich die Vorwürfe bestätigen, müssen nun die Ermittler klären. 

Abschließend erklärte Herzogin Meghan: „Meine aufrichtige Hoffnung ist, dass der Gerechtigkeit vollständig Genüge getan wird und dass die Sicherheit und der Schutz unschuldiger Kinder weiterhin oberste Priorität haben.“

Quellen: Bild, n-tv, WEB.DE, The Sun, KI-unterstützt