Prinzessin Kate und Prinz William haben ihren ersten gemeinsamen öffentlichen Termin nach der Sommerpause absolviert. Im Everton-Stadion in Liverpool unterstützte die 44-Jährige ihren Mann bei der Vorstellung seines Projekts „On Your Side“, das sich der Suizidprävention im Sport widmet. Eigentlich war der Auftritt nur für William geplant. Kate an seiner Seite sorgte für eine wahre Überraschung!
Für den Termin trug Kate einen hellblauen Hosenanzug von Edeline Lee mit weißer Bluse, abgestimmt auf die Vereinsfarben von Everton. Dazu kombinierte sie eine Kette von Laura Lombardi.
Prinz William stellt Toolkit für Sportvereine vor
Der Prinz von Wales entwickelte den Leitfaden gemeinsam mit prominenten Namen aus dem Sport, darunter Harry Kane, George Russell, Alan Shearer sowie Sir Jason und Dame Laura Kenny.
Das Toolkit soll helfen, Warnzeichen früher zu erkennen, schwierige Gespräche sicherer zu führen und Betroffene vor einer Krise an passende Unterstützung zu vermitteln. Teil des Projekts ist auch ein Kurzfilm mit Sportstars. Die Initiative entstand in Zusammenarbeit mit der Royal Foundation, dem British Standards Institution und der Organisation Chasing the Stigma.
Prinzessin Kate und William treffen Gary Speeds Mutter
Vor Ort sprachen Kate und William auch mit der Mutter des früheren Fußballers und Wales-Trainers Gary Speed, der 2011 im Alter von 42 Jahren starb. Gemeinsam nahmen sie auf einer „Talking Bench“ Platz, die im Stadion zu seinem Gedenken eingerichtet wurde und an Spieltagen von einer Fachkraft für psychische Gesundheit betreut wird. Mrs Speed sagte, vor dem Tod ihres Sohnes sei das Thema stigmatisiert gewesen, heute werde offener darüber gesprochen. Kate sagte zu ihr laut dailymail.com: „Sport ist ein so starkes Mittel, um Menschen zusammenzubringen und wichtige Themen sichtbar zu machen.“
Prinz William spricht über Sprache und Hilfe
In seiner Rede betonte William die Reichweite des Sports. „Suizid gehört weiter zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft“, sagte er. Außerdem erklärte er, oft sei es nicht zuerst ein Profi, der bemerke, dass jemand kämpft, sondern ein Freund, Trainer, Kollege oder Teamkamerad.
Der 44-Jährige sagte auch, viele Menschen hätten Schwierigkeiten, überhaupt die richtigen Worte für das Thema zu finden, besonders Männer. Nach Angaben aus dem Umfeld des Projekts hat seine Stiftung bereits eine Million Pfund in den Aufbau eines nationalen Netzwerks zur Suizidprävention investiert.
Auch Prinz George und die Sussexes stehen im Fokus
Die Tage davor waren für die Wales-Familie ebenfalls ereignisreich. Anfang der Woche begleiteten Kate und William ihren ältesten Sohn George an seinen ersten Tag am Eton College. Der 13-Jährige folgt damit seinem Vater und auch Prinz Harry an die Schule. Am 9. September nahm William an der Beerdigung von König Harald in Oslo statt. Parallel sorgt die Rückkehr von Harry und Meghan nach Großbritannien für neue Debatten am Hof.
