Für Prinz George beginnt im September ein neuer Lebensabschnitt: Der Sohn von Prinz William und Prinzessin Kate wird das Eton College besuchen, an dem schon sein Vater zur Schule ging. Kurz vor dem Start des 13-Jährigen zeigt sich rund um das Gelände bereits, wie ernst das Thema Privatsphäre genommen wird.
An Zäunen außerhalb der Schule wurden laut Hello! neue Schilder mit der Aufschrift „No Photography“, also „Fotografieren verboten“ angebracht. Sie sollen verhindern, dass Medien und Schaulustige die Schüler auf dem Weg in ihren Alltag bedrängen.
Prinz George startet im September am Eton College
Die Schule bereitet sich damit nicht nur auf einen prominenten Neuzugang vor, sondern auch auf die besondere Aufmerksamkeit, die mit einem künftigen König verbunden ist. Wie Hello! berichtet, dienen die neuen Hinweise ausdrücklich dem Schutz aller Schüler.
Das passt zur Haltung von William und Kate, die ihre Kinder George, Charlotte und Louis seit Jahren nur dosiert in die Öffentlichkeit mitnehmen. Auftritte gibt es vor allem bei wichtigen Terminen der Royals, während der Schulalltag möglichst abgeschirmt bleibt.
Prinz William kennt den Druck aus eigener Erfahrung
Dass Eton so reagiert, hat auch mit der Familiengeschichte zu tun. Als William 1995 dort anfing, wurde mit der Presse eine Vereinbarung getroffen: arrangierte Fototermine ja, ansonsten Ruhe im Alltag, so Hello!.
Später sagte der heutige Thronfolger, er habe es sehr geschätzt, in Eton „einfach wie jeder andere Schüler“ sein zu können. Bei George könnte ein ähnliches Modell gelten.
Prinz George bekommt wie alle Schüler ein eigenes Zimmer
Auch innerhalb der Schule spielt Rückzug eine wichtige Rolle. Jeder Schüler erhält ein eigenes Lern- und Schlafzimmer, Gemeinschaftsschlafsäle gibt es nicht. Das soll Selbstständigkeit fördern und zugleich einen geschützten Raum schaffen. Für George bedeutet das: kein Sonderstatus, aber klare Strukturen.
Seine Eltern wollen ihm zudem wohl kein Smartphone mitgeben, sondern eher ein einfaches Handy, damit er erreichbar bleibt, wenn er nicht zu Hause ist, berichtet InStyle. Gerade bei einem Internat gilt diese Balance aus Nähe und Eigenständigkeit als entscheidend.
Prinz William und Kate achten seit Jahren auf klare Grenzen
Der Wunsch nach Schutz kommt nicht von Ungefähr. Schon als Kleinkind geriet George immer wieder ins Visier von Paparazzi, was bei seinen Eltern große Sorge auslöste. Damals ging der Palast mit einer deutlichen Erklärung gegen aufdringliche Fotografen vor, so The Telegraph.
Seitdem treten William und Kate bei diesem Thema konsequent auf. George und seine Geschwister wachsen deshalb weitgehend fern vom Dauerfokus auf, abgesehen von Anlässen wie Trooping the Colour oder Weihnachten in Sandringham. Der Schulstart in Eton dürfte genau an diese Linie anknüpfen.