Prinzessin Diana soll vor ihrer Hochzeit mit Charles über eine Absage nachgedacht haben. Das sagte ihr Bruder Charles Spencer im neuen stern-Interview. Demnach habe sie schon damals große Zweifel an der Beziehung gehabt. „Diana hatte damals schon ernsthafte Bedenken, dass ihr Mann sie nicht liebte und sein Herz womöglich einer anderen Frau gehörte“, sagte Spencer dem stern. Er schilderte auch, dass seine Schwester mit ihrem Vater über eine mögliche Absage gesprochen habe.
Lady Diana sprach mit ihrem Vater über die Hochzeit
Nach Spencers Darstellung ging Diana zu ihrem Vater und schlug vor, die Hochzeit abzusagen. Ihr Vater habe sich jedoch nicht vorstellen können, wie das möglich sein sollte.
Charles Spencer ist der jüngere Bruder von Diana, die Geschwister galten als eng verbunden. Bei ihrer Trauerfeier im September 1997 hielt er eine viel beachtete Rede und prangerte darin die mediale Jagd auf seine Schwester an. Nun hat er ein Buch über Diana geschrieben. Es trägt den Titel „Swan Song. Diana, meine Schwester“ und erscheint am 22. September. Darin beschäftigt er sich erneut mit ihrem Leben und den Jahren vor ihrem Tod.
Spencer äußerte sich kritisch über König Charles
Im Interview sprach Spencer auch über die Zeit nach Dianas Unfalltod. Er schilderte einen Anruf von König Charles und erhob dabei schwere Vorwürfe. Nach seiner Erinnerung habe Charles am Telefon sehr gelöst geklungen. „Am Ende sagte er über Diana: ,Sie wird bald in Vergessenheit geraten, darauf kannst du dich verlassen‘“, so Spencer laut Stern. Er habe darauf fassungslos reagiert und das Gespräch beendet.
Streit um Erinnerungen nach Dianas Tod
Auch auf das Dementi aus dem Königshaus ging Spencer ein. Er deutete die Reaktion als Versuch, ihn zu manipulieren. Zudem sagte er, es sei beleidigend, wenn seine klaren Erinnerungen infrage gestellt würden. Spencer kritisierte außerdem, dass sich weitere Stimmen gegen ihn gemeldet hätten. Mit seinem Buch und dem Interview hat er seine Sicht auf die Ereignisse nun erneut öffentlich gemacht.