Nach Jahren mit Distanz kam es Anfang Juli zu einem seltenen persönlichen Wiedersehen innerhalb der Royal Family: König Charles III (77) empfing Prinz Harry (41), Herzogin Meghan (44) sowie Archie (7) und Lilibet (5) auf seinem Landsitz Highgrove House. Das Treffen fand fern der Öffentlichkeit statt und wurde offenbar mit großer Vorsicht vorbereitet.
König Charles wollte Archie und Lilibet dabeihaben
Gerade weil das Verhältnis zwischen Harry und seiner Familie seit dem Rückzug aus dem Königshaus 2020 als belastet gilt, wurde jeder Schritt genau beobachtet. Im Mittelpunkt stand diesmal jedoch nicht die Vergangenheit, sondern ein möglichst ruhiger Rahmen für die Begegnung.
Wie „Gala“ berichtet, soll Charles dem Treffen nur unter einer klaren Voraussetzung zugestimmt haben: Seine Enkelkinder mussten dabei sein. Aus dem Umfeld des Palastes hieß es, der König und Königin Camilla (79) hätten persönliche Zeit mit Archie und Lilibet gewollt, dazu eine unbeschwerte und positive Atmosphäre.
Der eigentliche Zweck des Wiedersehens sei demnach gewesen, gemeinsame Zeit mit den Kindern zu verbringen. Auch heikle Themen sollen vorab bewusst ausgeklammert worden sein, darunter Harrys juristische Auseinandersetzungen um seinen Sicherheitsstatus in Großbritannien.
Personal musste Highgrove vor der Ankunft verlassen
Für das private Treffen wurden laut den Berichten zudem besondere Maßnahmen getroffen. Demnach soll das Personal vor der Ankunft der Sussexes weggeschickt worden sein, damit die Familie ungestört bleibt. Einzelheiten wurden streng geschützt, um ein Durchsickern von Informationen zu verhindern.
Dass bis heute weder Fotos noch offizielle Inhalte des Gesprächs veröffentlicht wurden, unterstreicht den vertraulichen Charakter der Begegnung. Besonders brisant war im Vorfeld die Frage, ob Meghan mit den Kindern überhaupt nach Großbritannien gereist war, da zunächst Sicherheitsbedenken im Raum standen.
Königin Camilla hatte laut Experte eine besondere Rolle
Für zusätzliche Neugier sorgte die Anwesenheit von Königin Camilla. Gerade sie galt bei einem Treffen mit Harry lange als eher unwahrscheinlich, nicht zuletzt wegen seiner kritischen Schilderungen in den Memoiren „Reserve“. Das Lifestyle-Magazin „Gala“ griff die Einschätzung von Royal-Experte Robert Jobson auf.
„Die Königin war aus einem bestimmten Grund dort. Um sicherzustellen, dass alles bezeugt wurde“, so Jobson laut Gala. Demnach könnte Camilla bei dem Gespräch bewusst als stille Beobachterin anwesend gewesen sein, damit private Aussagen später nicht unterschiedlich dargestellt werden.
Prinz William bleibt bei der Annäherung außen vor
Trotz des Treffens gilt eine umfassende Versöhnung innerhalb der Familie weiterhin als schwierig. Zwar wird über weitere Begegnungen spekuliert, sogar über eine mögliche Annäherung zwischen Harry und Prinz William (44). Doch aus dem Umfeld heißt es, dass noch immer viel Schmerz vorhanden sei und alte Wunden Zeit bräuchten.
Ein Wiedersehen könne Trost spenden, die Lage aber nicht grundlegend verändern. Von Harry selbst kam nur ein kurzer Satz zum Gesundheitszustand seines Vaters: Es gehe dem Monarchen „großartig“. Was darüber hinaus in Highgrove besprochen wurde, bleibt vorerst innerhalb der Familie.