Prinz Harry hat am 15. September seinen 42. Geburtstag gefeiert, doch ein familiäres Wiedersehen mit Prinz William zeichnete sich nicht ab. Zwischen den Brüdern herrscht weiter Distanz, und auch im Umfeld des Palasts gibt es derzeit keine Anzeichen für eine schnelle Annäherung.
Während Harry öffentlich mehrfach den Wunsch nach Versöhnung geäußert hat, bleibt die Lage auf Seiten des Thronfolgers unverändert. Im Mittelpunkt steht nicht nur das private Verhältnis der Brüder, sondern auch die Frage, wie beide bei künftigen Familienanlässen miteinander umgehen.
Simon Vigar beschreibt den Blick von William und Kate
Royal-Autor Simon Vigar schildert die Haltung von Prinz William und Prinzessin Kate knapp: „Ruhe bewahren und weitermachen. Sie sehen das als Nebenschauplatz und als alte Geschichte“, so Simon Vigar laut People. Damit rückt vor allem der Fokus der Wales-Familie in den Vordergrund.
Für William und Kate steht demnach ihr eigener Alltag mit der Familie im Zentrum. William scheint an einem Zusammentreffen nicht interessiert zu sein. Harrys öffentliche Signale in Richtung Versöhnung ändern daran aktuell nichts.
Vorsicht im Palast prägt den Umgang mit Harry
Nach Angaben aus dem Palastumfeld bleiben William und Kate bei ihrer Linie. Ein Insider sagt laut People, die Entfremdung habe beide stark belastet, und William werde für seine Vorsicht nicht kritisiert. Historikerin Amanda Foreman beschreibt die Situation zwischen den Brüdern sogar noch drastischer: „Im Moment hat sich der Konflikt von einem heißen Krieg zu einem sehr, sehr kalten Krieg gewandelt.“
Russell Myers zieht bei William eine klare Grenze
Royal-Editor Russell Myers formuliert die Position des Thronfolgers ebenfalls sehr deutlich. Nach seiner Einschätzung überlässt William es König Charles, wie dieser sein Verhältnis zu Harry und zur Sussex-Familie gestaltet. Für sich selbst ziehe der Prince of Wales jedoch eine klare Trennlinie.
Myers sagt, William sehe für die Zukunft „überhaupt keine Beziehung zu ihnen, weder in beruflicher noch in privater Funktion“. Zugleich verweist er darauf, dass William als künftiger König nicht völlig frei von Erwartungen ist. Gerade offizielle Termine der Königsfamilie könnten Begegnungen zumindest in begrenztem Rahmen erzwingen.
Besonders heikel könnten Familienfeste werden, etwa Weihnachten in Sandringham. Sollte König Charles Harry, Meghan und ihre Familie einladen, ließe sich ein Aufeinandertreffen der Brüder kaum vollständig vermeiden.