Prinz Harry plant im Sommer eine Reise nach Großbritannien – und hofft offenbar auch auf Zeit mit seiner Familie. Doch aus dem Umfeld von Prinz William und Prinzessin Kate kommt nun ein deutliches Signal: Ein privates Wiedersehen mit Harry und Herzogin Meghan ist derzeit nicht vorgesehen.

Damit setzt sich die angespannte Lage zwischen den Brüdern fort, die seit dem Rückzug der Sussexes aus dem engeren Kreis der Royals im Jahr 2020 kaum noch zueinandergefunden haben. Besonders heikel ist die Situation, weil Harry Berichten zufolge gern mit Meghan und den Kindern nach Norfolk reisen würde.

Prinz William und Kate lehnen privates Treffen ab

Wie Daily Mail berichtet, soll die Haltung des Prinzen und der Prinzessin von Wales unverändert sein. Ein Insider erklärte: „Die Position des Prinzen und der Prinzessin von Wales hat sich nicht geändert, und sie würden keine Vorkehrungen treffen, um sie zu sehen – außer möglicherweise bei einem offiziellen öffentlichen Termin“, so die Quelle laut Daily Mail.

Sollte König Charles Harry und Meghan auf sein Anwesen Sandringham einladen, liege diese Entscheidung demnach allein beim Monarchen. William und Kate wollen offenbar keine eigenen Pläne für ein familiäres Treffen schmieden.

Prinz Harry hofft auf Zeit mit König Charles

Harry soll sich dennoch wünschen, seinen Vater häufiger zu sehen. Aus seinem Umfeld heißt es, er würde eine Einladung nach Sandringham begrüßen und dort gern Zeit mit der Familie verbringen. Dabei spielt auch die Sicherheitsfrage eine wichtige Rolle.

Harry hatte in den vergangenen Jahren mehrfach betont, dass er seine Familie nur dann nach Großbritannien bringen wolle, wenn ausreichender Schutz gewährleistet sei. Nach dem Verlust des staatlich finanzierten Sicherheitsstatus kämpft er weiter um eine neue Regelung und wandte sich zuletzt sogar an das Innenministerium.

Herzogin Meghan reist selten nach Großbritannien

Für Herzogin Meghan hätte die Reise ebenfalls Gewicht: Sie war zuletzt im September 2022 in Großbritannien, als sie mit Harry an der Beisetzung von Königin Elisabeth II. teilnahm. Auch Archie und Lilibet waren seit dem Platinjubiläum der verstorbenen Königin nicht mehr im Vereinigten Königreich.

Das letzte gemeinsame Bild der einst so eng beobachteten Viererkonstellation aus William, Kate, Harry und Meghan stammt ebenfalls aus jener Zeit. Seitdem hat sich die Distanz innerhalb der Familie weiter verfestigt, während öffentliche Begegnungen fast vollständig ausgeblieben sind.

Australien-Reise und Umfragewerte erhöhen den Druck

Parallel zur möglichen UK-Reise stehen für Harry und Meghan weitere Termine an: Im kommenden Monat reisen sie nach Australien, wo mehrere kommerzielle und wohltätige Auftritte geplant sind. Meghan soll dort auch bei einer Veranstaltung nur für Frauen auf der Bühne interviewt werden.

Laut People Magazine wächst zugleich der Druck auf das Paar, da in Australien bereits eine Petition gegen den Einsatz von Steuergeldern für Sicherheitskosten kursiert. Auch in Großbritannien sind die Sympathiewerte der Sussexes zuletzt gesunken. Harry wird im Juli außerdem für Termine rund um die Invictus Games und seine Wohltätigkeitsarbeit im Land erwartet.