Vor 15 Jahren gaben sich Fürst Albert II von Monaco (68) und Fürstin Charlène von Monaco (48) im Ehrenhof des Fürstenpalasts das Ja-Wort. Einen Tag zuvor hatte bereits die standesamtliche Trauung im Thronsaal stattgefunden. Für die frühere Profischwimmerin aus Südafrika war dieser Schritt besonders groß: Mit der Ehe wurde sie zur Fürstin von Monaco.
Albert traf Charlène bei einem Schwimmwettkampf
Später kamen die Zwillinge Prinzessin Gabriella (11) und Prinz Jacques (11) zur Welt. Zum Jahrestag steht nicht nur die royale Romantik im Mittelpunkt, sondern auch eine Beziehung, über die seit Jahren immer wieder spekuliert wird.
Kennengelernt haben sich Albert und Charlène bereits im Jahr 2000. Die damals 22-jährige Sportlerin nahm für Südafrika an einem Schwimmwettkampf teil, Albert war als Schirmherr vor Ort. Lange blieb ihre Verbindung fern der großen Öffentlichkeit. Erst 2006 zeigten sie sich bei den Olympischen Winterspielen in Turin offen als Paar.
Dort wirkten sie vertraut, hielten Händchen, Albert küsste Charlène die Hand. Vier Jahre später folgte die Verlobung. Für Charlène begann damit auch ein neues Leben zwischen offiziellen Terminen, Benefizveranstaltungen und den Regeln des Hofes.
Charlène sprach selbst über die Fluchtgerüchte
Rund um die Hochzeit hielten sich hartnäckig Berichte, Charlène habe fliehen wollen. Auslöser waren unter anderem ihre Tränen während der Feierlichkeiten und Spekulationen über eine angebliche weitere Vaterschaft Alberts. Jahre später reagierte die Fürstin selbst auf diese Erzählung.
„Auf einmal gab es diese Gerüchte. Es wurde gesagt, dass ich versucht hätte wegzulaufen – wegzulaufen, aber wohin? Auf die andere Seite des Mondes?“, sagte Charlène laut „kurier.at“. Damit wies sie die Geschichte mit Ironie zurück und machte deutlich, dass sie ihre Ehe nicht so sieht, wie es viele Schlagzeilen lange nahelegten.
Caroline von Monaco schilderte den Druck vor der Hochzeit
Auch aus dem Familienkreis gab es später Einblicke in diese angespannte Phase. Alberts Schwester Caroline von Monaco (69) beschrieb, wie groß der Druck vor der Trauung gewesen sei. Viele hätten mitreden wollen, während das Paar niemanden vor den Kopf stoßen wollte.
„Jeder wollte ein Mitspracherecht bei der Hochzeit“, so Caroline laut „Bunte“. Sie habe deshalb bewusst die Rolle derjenigen übernommen, die Grenzen setzt. Diese Schilderung passt zu dem Bild einer Hochzeit, die nicht nur von Gefühlen, sondern auch von Erwartungen, Protokoll und öffentlicher Beobachtung geprägt war.
Gesundheitskrise und Gerüchte belasteten die Ehe
Zu den alten Spekulationen kamen später Sorgen um Charlènes Gesundheit. 2021 blieb sie nach mehreren Operationen monatelang in Südafrika und wurde danach in einer Schweizer Klinik behandelt. Gerade diese lange Abwesenheit nährte erneut Gerüchte über eine Krise oder Trennung.
Albert erklärte jedoch, dass gesundheitliche Gründe dahinterstanden. Trotz aller Diskussionen zeigen sich beide heute als geschlossene Einheit. Der Jahrestag erinnert deshalb nicht nur an eine royale Hochzeit, sondern auch an eine Partnerschaft, die über Jahre unter besonderer Beobachtung stand und dennoch Bestand hat.