Die erste Entscheidungsshow der aktuellen „Let’s Dance“-Staffel hatte es in sich: Influencerin Vanessa „Nessi“ Borck und Profitänzerin Victoria Sauerwald präsentierten einen Wiener Walzer, kassierten jedoch eine der niedrigsten Wertungen des Abends. Mit nur acht Punkten landete das Duo auf dem letzten Platz der Jury-Tabelle. Trotzdem durfte es weiter tanzen – das Publikum wählte die beiden in die nächste Runde. Stattdessen musste Moderatorin Sonya Kraus gemeinsam mit Valentin Lusin die Show verlassen. Genau diese Konstellation löste in den sozialen Netzwerken eine Welle an Kritik gegen Vanessa aus.
Vanessa Borck nach Jury-Urteil im Netz unter Druck
Online-Kommentare werfen der TV-Persönlichkeit vor, zu steif zu sein und zu wenig Lockerheit zu zeigen. Viele UserInnen machen ihrem Ärger darüber Luft, dass mit Sonya Kraus eine vermeintlich stärkere Tänzerin gehen musste, während Vanessa bleiben durfte.
In den sozialen Medien sammeln sich Beiträge, in denen gefordert wird, sie hätte längst ausscheiden müssen. Einige Formulierungen gehen dabei deutlich unter die Gürtellinie und zielen weniger auf die tänzerische Leistung als auf die Person ab. Für Vanessa bedeutet das zusätzlichen Druck – neben dem ohnehin intensiven Training für die Live-Shows.
Ross Antony verteidigt Kollegin mit klaren Worten
Musiker Ross Antony, selbst Teil des aktuellen Casts, beobachtet die Entwicklung mit Sorge und bezieht öffentlich Stellung. „Nessi hat diesen ganzen Gegenwind mit den vielen verletzenden Kommentaren wirklich nicht verdient. Sie hat vor ‚Let’s Dance‘ noch nie getanzt und versucht – wie wir alle – einfach ihr Bestes zu geben“, so Ross auf Instagram.
Er erinnert daran, wofür die RTL-Show stehen soll: „‚Let’s Dance‘ ist bekannt dafür, eine wunderbare Familiensendung voller Positivität zu sein. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das auch so bleibt.“ Besonders beschäftigt ihn, wie sehr die Negativität seine Kollegin belastet: „Ich sehe, was diese Negativität mit ihr macht, und das ist wirklich nicht schön.“
Vanessa Borck spricht offen über Selbstzweifel
Auch Vanessa selbst hat sich inzwischen zu Wort gemeldet und bei Instagram ein ehrliches Statement abgegeben. Sie lese die Kommentare sehr wohl, erklärt sie. „Die, in denen steht, dass ich zu steif bin. Dass ich das nicht kann. Dass ich hätte längst rausfliegen müssen. Und ich will ehrlich sein: manchmal trifft mich das schon“, gesteht sie in ihrer Story.
Tanzen sei für sie völliges Neuland, betont die Influencerin. Gerade deshalb falle es ihr schwer, sich „einfach zu bewegen und frei zu sein“. Sie arbeite intensiv daran, mehr Leichtigkeit zu entwickeln, wisse aber, dass dieser Prozess Zeit braucht und nicht von heute auf morgen gelingen kann.
Kleine Fortschritte und großes Ziel bei „Let’s Dance“
Trotz aller Anfeindungen konzentriert sich Vanessa auf ihre Entwicklung im Training. Besonders Tanzpartnerin Victoria Sauerwald und das Produktionsteam geben ihr Halt. „Ich sehe bei mir selbst kleine Fortschritte. Letzten Tanz habe ich mich schon viel freier gefühlt als in der ersten Show. Vielleicht sieht das nicht jeder sofort... aber ich spüre es“, erklärt sie.
Für die Influencerin geht es nicht nur um Punkte, sondern auch darum, ein Vorbild zu sein und dranzubleiben, selbst wenn es schwerfällt. Sie verspricht, jeden Freitag auf die Bühne zu gehen und ihr Bestes zu geben. Wie sich ihre Reise bei der RTL-Show weiterentwickelt, wird nun von Fans und Jury gleichermaßen aufmerksam verfolgt.