In einer aktuellen Ausgabe von „Bares für Rares“ stand zunächst eine nostalgische Coca-Cola-Sammlung im Mittelpunkt. Die Teilnehmer Ute und Detlev wollten mehrere Werbeobjekte verkaufen, darunter einen ewigen Kalender und einen Walkman in Dosenoptik. Doch noch bevor es um Preise und Gebote ging, wurde es für Horst Lichter (64) sehr emotional.
„Bares für Rares“: Horst Lichter zeigt sich überwältigt
Als der TV-Koch Verkäufer Detlev genauer ansah, reagierte der Moderator sofort. „Nee, hör auf! Jetzt erkenn ich dich!“, sagte Horst Lichter laut „web.de“. Der Grund: Zwischen ihm und dem Ehepaar gibt es eine gemeinsame Vergangenheit, die weit vor die Fernsehbühne zurückreicht.
Im Studio erklärte der Moderator anschließend, warum ihn diese Begegnung so traf. Er sprach im ZDF von einer „alten Noaberschaft“ und machte deutlich, dass er Ute und Detlev aus seiner früheren Heimat kennt. Wie das Paar stammt auch Horst Lichter ursprünglich aus Rommerskirchen.
Aus einem normalen Händlergespräch wurde damit ein Wiedersehen, das bei allen Beteiligten für spürbare Nähe sorgte. Die Szene wirkte umso besonderer, weil sie nicht inszeniert erschien, sondern direkt aus dem Moment entstand. Gerade solche persönlichen Augenblicke machen den Reiz der ZDF-Sendung immer wieder aus.
Händlerin bewertet die Cola-Stücke deutlich niedriger
Neben dem emotionalen Wiedersehen mussten sich die mitgebrachten Stücke natürlich auch der Expertise stellen. Hinter einer Coca-Cola-Dose verbarg sich ein Walkman, den Ute einst für Urlaubsfahrten gekauft hatte. Technisch war das Gerät allerdings nicht mehr in guter Form, denn es spielte keine Musik mehr sauber ab und beschädigte inzwischen sogar Kassettenbänder.
Expertin Annika Raßbach bewertete den Walkman zusammen mit dem ewigen Kalender auf 50 bis 60 Euro. Das Ehepaar hatte sich zwar 100 bis 150 Euro vorgestellt, nahm die Händlerkarte aber dennoch an und hoffte auf einen besseren Verlauf im Verkaufsraum.
So viel zahlt Walter Lehnertz für die Erinnerungsstücke
Im Händlerraum wurde zunächst weniger gerechnet als erinnert. Das Team schwelgte in alten Zeiten und sprach darüber, wie man Kassettenbänder früher mit einem Stift zurückdrehte. Diese kleine Reise in die Vergangenheit passte perfekt zu den angebotenen Objekten.
Am Ende griff Walter Lehnertz (59) zu und kaufte beide Cola-Raritäten für 100 Euro, wie „TV Spielfilm“ berichtet. Damit erreichten Ute und Detlev immerhin die untere Grenze ihres Wunschpreises. Für die Verkäufer war das ein versöhnlicher Abschluss, zumal der persönliche Moment mit Horst Lichter dem Auftritt ohnehin eine ganz eigene Note gegeben hatte.
Weitere Verkäufe reichen von Schildkröte bis Gemälde
Auch die übrigen Objekte der Sendung boten einiges. Eine Tischglocke in Form einer Schildkröte aus Messing und Epoxidharz aus Spanien wurde auf 130 bis 180 Euro geschätzt und schließlich für 160 Euro an Susanne Steiger (43) verkauft. Ein antiker Ring aus 585er-Gelbgold und Platin mit Altschliffdiamanten kam trotz einer Expertise von 800 bis 850 Euro für 600 Euro ebenfalls zu ihr.
Danach sicherte sie sich noch eine Brosche in Kometenform für 900 Euro. Eine Bronze-Skulptur von Victor H. Seifert brachte 1.600 Euro ein, während ein restauriertes Gemälde aus dem 17. Jahrhundert trotz hoher Kosten in Familienbesitz blieb.