Im Finale von „The Masked Singer“ in Köln ist die letzte Entscheidung gefallen: Schlagersänger Vincent Gross (30) hat die 13. Staffel gewonnen. Er setzte sich gegen vier weitere Prominente durch, die erst im Laufe des Abends demaskiert wurden. Unter dem Kostüm von Fernando El Toro trat er als Stier mit wallender Mähne und goldenen Hörnern auf.

Vincent Gross setzte sich gegen vier Stars durch

Im Endspurt standen außerdem Anna-Carina Woitschack (33), Joey Heindle (33), Jasmin Schwiers (44) und Gisa Flake (41) auf der Bühne. Gross beschrieb die Show nach seinem Sieg als „Kindergeburtstag für Große“, so Vincent Gross laut Spiegel. Schon nach der ersten Finalrunde fielen zwei Masken. Yeti Cat belegte den fünften Platz, darunter steckte Schauspielerin und Kabarettistin Gisa Flake.

Zuvor hatte sie „Let it go“ gesungen, während im Rateteam unter anderem Patricia Kelly, Tahnee und Jasmin Tabatabai vermutet worden waren. Auf Rang vier landete Jasmin Schwiers als Professor Dr. Dr. Schweinstein. Sie sang „The Story“ von Brandi Carlile. Chris Tall hatte sie bereits früh richtig getippt, während Verona Pooth und Ruth Moschner andere Namen nannten. Damit war das Feld für das abschließende Trio komplett neu sortiert.

Anna-Carina Woitschack wurde Zweite hinter dem Stier

Im letzten Abschnitt des Abends blieb es bei drei Finalisten. Joey Heindle, der als P.S. in einer großen Pferdemontur auftrat, belegte den dritten Platz. Danach wurde Wild Thing als Zweitplatzierte enttarnt: Unter dem rockigen Plüschkostüm mit Nietenjacke steckte Anna-Carina Woitschack. Sie hatte im Finale „Black Velvet“ und „Crying“ gesungen.

Den Sieg holte schließlich Gross mit „Y.M.C.A.“ und „Everybody“. Chris Tall lag mit mehreren Vermutungen richtig und erkannte auch den späteren Gewinner. Laut Bild sagte Jasmin Schwiers nach ihrer Demaskierung: „Man kann die Hose gestrichen voll haben und trotzdem jede Sekunde davon genießen.“

Matthias Opdenhövel passierte eine kleiner Fauxpas

Noch bevor der Abend ganz vorbei war, passierte auf der Bühne eine Panne. Moderator Matthias Opdenhövel (56) wollte den Pokal zur Seite stellen und riss dabei die oben befestigte goldene Maske ab. Im Trubel des Finales hielt er plötzlich ein Teil der Trophäe in der Hand.

Der Zwischenfall fiel direkt nach der Siegerkür auf und wurde damit fast Teil des Schlussbilds der Show. Opdenhövel hatte schon zu Beginn von einer Staffel mit mehr Masken, mehr Stars und mehr Demaskierungen gesprochen. Am Ende blieb neben dem Sieger auch der beschädigte Pokal als auffälliger Moment des Finales hängen.

Staffel endete mit Hinweis auf eine Fortsetzung

Die jüngste Staffel lief nicht mehr live, über das Weiterkommen entschieden Rateteam und Saalpublikum bei der Aufzeichnung in Köln. Insgesamt waren 16 Prominente angetreten. Zu den früher enttarnten Teilnehmern gehörte auch Stefan Mross (50), der unter Hippo Jones gesteckt hatte.

Gross war als Partyschlager-Sänger schon mit Liedern wie „Ouzo“ oder „Aperol Spritz“ erfolgreich. Im Finale setzte er sich mit seinem Stierkostüm gegen starke Konkurrenz durch. Zum Schluss kündigte Opdenhövel bereits an, dass es weitergehen soll: Im kommenden Jahr will die Show zurückkehren.

Quellen: Bild, Spiegel, tvspielfilm.de, KI-unterstützt