Marisa Burger verlässt nach vielen Jahren die ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“. Die Schauspielerin gehörte als Polizeisekretärin Miriam Stockl zu den prägenden Figuren des Vorabendformats. Nun steht fest, wann ihre letzte Folge läuft: Am 24. November 2026 zeigt das ZDF den finalen Auftritt der Serienfigur. Damit endet ein langes Kapitel für die 53-Jährige, die über fast 25 Jahre mit der Rolle verbunden war. Gleichzeitig hat Burger auch über ihre persönlichen Gründe für den Schritt gesprochen und ihren beruflichen Neuanfang bereits begonnen.
„Die Rosenheim-Cops“-Miriam Stockl bekommt keinen Serientod
Lange war offen, wie die Serie den Abschied von Miriam Stockl erzählen würde. Inzwischen ist klar: Die Figur verlässt das Kommissariat für die Liebe und wegen einer neuen beruflichen Perspektive. „Miriam Stockl darf sich auf einen schönen Abschied freuen“, so eine Sprecherin gegenüber der Abendzeitung. Ein Serientod ist damit ausgeschlossen. Gedreht wurde die Abschiedsfolge bereits im Herbst 2025. Die neue, 26. Staffel startet am 6. Oktober 2026 im ZDF.
„Die Rosenheim-Cops“: Australien spielt eine Rolle
Achtung, Spoiler! Ein möglicher Weggang der Figur hatte sich schon in einer im März 2026 ausgestrahlten Episode angedeutet. In „Jagd auf Stockl“ lernte Miriam Stockl den Headhunter Thomas Ritter kennen, gespielt von Kai Schumann, der seit 20 Jahren in Australien lebt. Er war im Auftrag eines Tourismusunternehmens nach Rosenheim gekommen und machte ihr ein Jobangebot. Auch im Trailer zur neuen Staffel sind wieder Gespräche zwischen beiden zu sehen. Dort wirbt Thomas Ritter weiter für eine Auswanderung nach Australien.
In der ZDF-Dokumentation „Rosenheim-Cops Backstage: Wenn Sie bitte mitkommen möchten“ sieht man Max Müller (Michi Mohr) in das frühere Büro von Miriam Stockl gehen-
„Die Frau Stockl ist ja leider nicht mehr bei den ‚Rosenheim-Cops‘“, sagt er. Anschließend verrät er: „Die ist jetzt nach Australien gezogen.“
Marisa Burger wollte ihre Komfortzone verlassen
Neben der Serienhandlung nannte die Schauspielerin auch persönliche Gründe für ihren Ausstieg. Nach fast 25 Jahren in derselben Produktion sei in ihr der Wunsch nach Veränderung gewachsen.
„Weil ich einfach mich noch einmal ausprobieren möchte, nochmal etwas anderes spielen möchte, weil ich wieder auf die Bühne möchte, weil ich mit meinem Buch so wahnsinnig gerne auf Lesereise gehe und weil ich einfach gesagt habe, diese Figur steht so schön da nach 25 Jahren. Ich möchte sie auch so - in dieser Blühte, wo sie dasteht - auch stehen lassen dürfen“, sagte Marisa Burger im Interview mit „Hinter den Schlagzeilen“. Weiterhin sei es ihr wichtig, dass äußere Faktoren und die Rahmenbedingungen nicht der Grund für ihr „Rosenheim-Cops“-Aus seien.
Der Ausstieg aus der Serie führte die Schauspielerin zurück auf die Bühne. Nach mehr als zwei Jahrzehnten steht sie nun im Winterhuder Fährhaus in Hamburg vor Publikum.
Quellen: t-online, Merkur, Hinter den Schlagzeilen, KI-unterstützt