In der siebten Live-Show von „Let’s Dance“ stand alles im Zeichen legendärer Auftritte aus der Geschichte der RTL-Sendung. Unter dem Motto „Iconic Let’s Dance Dances“ wagten sich die Prominenten an Choreografien, die beim Publikum längst Kultstatus haben. Schon früh wurde deutlich, dass der Abend nicht nur Nostalgie, sondern auch harte Urteile bereithält. Besonders Joachim Llambi ging von Beginn an streng ins Gericht. Damit rückten nicht allein die Tänze in den Fokus, sondern auch die Frage, wie viel Gegenrede sich die Stars und Profis gegenüber der Jury erlauben.

Bianca Heinicke startet mit Charleston unter Druck

Influencerin Bianca Heinicke eröffnete gemeinsam mit Profitänzer Zsolt Sándor Cseke den Abend mit einem Charleston zu „Dick & Doof“. Die Vorlage war groß, denn das Paar trat in die Fußstapfen eines früheren Show-Moments mit Alexander Klaws.

Joachim Llambi zeigte sich davon jedoch nur teilweise überzeugt. „Ich hätte mir gewünscht, dass man etwas ausführlicher ist in der Ausführung der Schritte“, sagte Joachim Llambi. Aus seiner Sicht fehlte dem Auftritt zudem die schauspielerische Tiefe, die gerade bei diesem Tanzstil entscheidend ist. Für Bianca Heinicke wurde der Start damit deutlich schwieriger als erhofft.

Jan Kittmann bekommt von Llambi ein hartes Urteil

Noch angespannter wurde die Lage bei Schauspieler Jan Kittmann und Profitänzerin Kathrin Menzinger. Das Duo präsentierte eine Salsa zu „Locos los Dos“, angelehnt an einen früheren Auftritt von Vanessa Mai. Technisch ließ sich Llambi davon nicht überzeugen und formulierte seine Kritik ungewöhnlich scharf.

Er sprach von sichtbaren Unsicherheiten in den Bewegungen und stellte klar, dass ihm die Ausführung nicht gefiel. Wie tvspielfilm.de berichtet, blieb der Chefjuror auch nach genauerem Hinsehen bei seiner Einschätzung. Gerade weil die Nummer viel Tempo und Präzision verlangte, wog diese Kritik für das Paar besonders schwer.

Kathrin Menzinger verteidigt ihren Tanzpartner direkt

Kathrin Menzinger wollte das Urteil nicht einfach stehen lassen. Die Profitänzerin sprang ihrem Partner öffentlich zur Seite und erklärte, wie anspruchsvoll die Kombination der Schritte tatsächlich gewesen sei. „Ich muss mal kurz verteidigen, weil die Tanzschritte waren eine extrem anspruchsvolle Kombination. Das waren nicht einfach nur Grundschritte“, so Kathrin Menzinger.

Um zu zeigen, was Jan Kittmann technisch leisten könne, forderte sie sogar eine kurze Demonstration ein. Mit „Zeig es ihm!“ trieb sie ihn an. Der Moment zeigte, wie entschlossen sie hinter ihrem Promi-Partner steht.

Trotz Einsatz endet der Abend für Bianca Heinicke

An der Bewertung änderte die Verteidigung jedoch nichts mehr. Jan Kittmann und Kathrin Menzinger mussten sich am Ende mit einer eher mageren Punktzahl zufriedengeben, obwohl die Choreografie sichtbar viel Risiko enthielt.

Auch für Bianca Heinicke verlief die Show bitter: Trotz ihres Einsatzes musste sie die Veranstaltung erneut verlassen. Damit endete der Abend für sie zum zweiten Mal mit einem Aus. Während Ross Anthony an anderer Stelle mehr Zuspruch erhielt, blieben bei anderen Paaren vor allem die kritischen Töne hängen. Die siebte Liveshow zeigte damit vor allem eines: Auf dem Parkett zählen nicht nur Haltung und Rhythmus, sondern auch Nervenstärke.