• Meret Becker starb beim „Tatort“ den Serientod
  • Somit wird „Nina Rubin“ nicht mehr in Berlin ermitteln
  • Die Schauspielerin erzählt, warum sie den Ausstieg wollte

Am 22. Mai um 20.15 Uhr lief der „Tatort“ mit dem Titel „Das Mädchen, das allein nach Haus’ geht“ in der ARD. Es war der letzte Fall des Berliner Ermittlerteams „Rubin“ und „Karow“.  Der Grund dafür ist, dass Meret Becker (53) die Krimireihe nach sieben Jahren und 15 Episoden verlassen hat. Deshalb musste ihre Figur „Nina Rubin“ den Serientod sterben. Doch warum entschied sich die Schauspielerin dafür, aus dem „Tatort“ auszusteigen?

Darum starb Meret Becker beim „Tatort“ den Serientod

Tatsächlich ist bereits seit 2019 bekannt, dass sich die Zeit von „Nina Rubin“ langsam dem Ende zuneigt. Damals hatte die ARD ihr Aus bereits angekündigt.

Die Erfahrung beim rbb-„Tatort“ wolle sie nicht missen, erklärte Meret damals in einem Statement bei der ARD: „Dennoch war und bin ich ein Streuner, und es ist an der Zeit, meine Neugierde weiter zu stillen und Neues auszuprobieren.“

Dass die beliebte „Rubin“ am Ende blutüberströmt in den Armen ihres Kollegen sterben würde, ahnte damals wohl noch niemand. Doch ihr Ende war besiegelt. Dieses Ende ging letztendlich alles andere als spurlos an der Darstellerin vorbei, verrät Meret gegenüber „Der Standard“: „Es war schon krass, das merkte ich bereits bei den Drehs davor. Und als ich dann die letzten Szenen mit Mark Waschke drehte, war das sehr emotional. Und dennoch war ich erleichtert.“

Dass sie eine Erleichterung verspürt hat, nachdem die letzten Szenen im Kasten waren, mag für den ein oder anderen überraschend sein. Doch Meret Becker, die eine berühmte Familie hat, erklärt: „Ich war nie ein Fernsehmensch. Es war mir eine Ehre, den ‚Tatort‘ drehen zu dürfen, aber ich habe noch so viele andere Sachen vor. Der ‚Tatort‘ nahm schon viel Raum ein.“

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Zudem begann ein unverzichtbarer Teil der Krimireihe, ihr nicht mehr wirklich zuzusagen: „Irgendwann wollte ich auch keine Leichen mehr sehen. Am Anfang war das spannend. Da ging es um die Rolle und den Beruf. Es ging darum, von Berlin und seinen Menschen zu erzählen. Aber dann merkt man, dass man andauernd mit Gewalttaten zu tun hat. Das fand ich auf Dauer nicht mehr so schön“, erklärt Meret.

Dennoch betont die in Bremen geborene Schauspielerin, die selbst gar keinen Fernseher besitzt, dass ihr vieles beim „Tatort“ gefallen habe. Am Ende hätte sie sich auch vorstellen können, neun anstatt sieben Jahre dabeizubleiben, gesteht sie im Interview mit „t-online“.

In Zukunft werde sie vor allem eines missen: „Mark ist das, was ich vermissen werde. Ich habe ein Hashtag erfunden, der heißt: 'Ichmagmark'.“ Auf Mark Waschke (50) wartet dann diesen Sommer eine neue „Tatort“-Kommissarin: Corinna Harfouch (67) wird zum Berliner „Tatort“ dazustoßen und an der Seite von „Karow“ ermitteln.