Earl Hindman alias Wilson war der kultige Nachbar aus „Hör mal, wer da hämmert“. Der Running Gag der Sitcom war, dass der Zuschauer Wilsons Gesicht nie vollständig sehen konnte. Doch was wurde aus dem Schauspieler Earl Hindman?

Earl Hindman war neun Jahre lang bei „Hör mal, wer da hämmert“ zu sehen

Von 1991 bis 1999 war Hindman als Wilson bei „Hör mal, wer da hämmert“ zu sehen. Ein Jahr nach dem Aus der Sitcom konnten ihn Fans in der beliebten Crime-Serie „Law & Order“ wiedererkennen. In der Folge „Spritztour nach Harlem“ spielte er Mr. Riley.

2002 stand Hindman ein weiteres Mal für „Law & Order“ vor der Kamera, für den Ableger mit dem Zusatz „Criminal Intent“. Hier war Earl Hindman als Sheriff in der Folge „Im Namen des Herrn“ zu sehen. 2001 wirkte der „Hör mal, wer da hämmert“-Star im Film „Final“ mit. 

Nur wenig später wurde jedoch die traurige Nachricht bekannt: 2003 starb Earl Hindman im Alter von 61 Jahren. Wie damals berichtet wurde, erlag der beliebte Sitcom-Star dem Lungenkrebs. Den „Hör mal, wer da hämmert“-Fans wird er immer als sympathischer Nachbar Wilson in Erinnerung bleiben.

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Earl Hindman spielte den Nachbarn bei „Hör mal wer da hämmert“

Rückblick auf seine Karriere

Earl John Hindman wurde 1942 in Bisbee im US-Bundesstaat Arizona geboren. Sein Vater Burl Latney Hindman arbeitete in der Ölpipelineindustrie, Mutter Eula kümmerte sich um die Familie. Schon früh zog es den späteren Charakterdarsteller auf die Bühne, weshalb er Schauspiel an der University of Arizona studierte. Dort legte er das Fundament für seine spätere Laufbahn zwischen Theater, Film und Fernsehen.

Seine erste große Aufmerksamkeit im Fernsehen erhielt Hindman Mitte der 1970er-Jahre. In der Seifenoper „Ryan’s Hope“ spielte er den Detektiv Bob Reid – und das über viele Jahre hinweg. Zwischen 1975 und 1984 sowie erneut von 1988 bis 1989 stand er für die Serie vor der Kamera.

Auch im Kino hinterließ Hindman Spuren. 1974 war er als Mr. Brown im Thriller „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ zu sehen, einem spannungsgeladenen Entführungsdrama in der New Yorker U-Bahn. Im gleichen Jahr wirkte er in „Zeuge einer Verschwörung“ mit.

1983 stand er an der Seite von Musiklegende Johnny Cash im TV-Film „Mord im falschen Bezirk“ vor der Kamera. Später folgten Auftritte in „Die Kadetten von Bunker Hill“, dem Western „Silverado“ und der Komödie „Noch drei Männer, noch ein Baby“. Seinen größten TV-Erfolg feierte Hindman aber ab 1991 mit „Hör mal, wer da hämmert“.