Wolfgang Bahro ist seit mehr als drei Jahrzehnten fest mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ verbunden. Der 65-jährige Schauspieler verkörpert Jo Gerner seit 1993 und ist damit das dienstälteste Gesicht der RTL-Serie.

Gerade weil zuletzt mehrere Darsteller die Serie verlassen haben, wirkt jede Aussage über seine Zukunft besonders brisant. Doch Bahro macht klar, dass ein Abschied aktuell nicht geplant ist.

Gleichzeitig verrät er erstmals, wie ein Ausstieg seiner Figur eines Tages aussehen könnte und warum seine Rolle für viele Zuschauer so eng mit der Serie verknüpft ist.

Wolfgang Bahro denkt nicht an TV-Rente

Im Podcast „dreißig“ sprach der Schauspieler offen darüber, ob für ihn ein Karriereende bei der Daily infrage kommt. Die Antwort fällt deutlich aus: „Ich bin nicht der Typ, der im Garten sitzt und ein Buch liest“, so Wolfgang Bahro. Ein ruhigeres Arbeitspensum kann er sich zwar irgendwann vorstellen, etwa mit mehr Theaterarbeit. Ganz mit dem Spielen aufzuhören, ist für ihn aber kein Thema.

Auch auf die Frage, ob er noch viele weitere Jahre dabeibleibt, wollte er sich nicht festlegen. Klar ist jedoch: Ein sofortiger Abschied steht derzeit nicht im Raum.

Jo Gerner soll auf einer Yacht verschwinden

Besonders konkret wurde Bahro bei der Frage nach dem möglichen Ende seiner Figur. Seine Idee klingt spektakulär: „Also ich hatte schon mal eine Vorstellung, wie ich gehen würde, dass Gerner auf einer Yacht ist und dann wird die bombardiert von irgendeinem Bösewicht und dann geht die Yacht unter. Und dann denkt man: Oh Gott, jetzt ist er ertrunken. Und dann kommt so ein U-Boot hoch …“

Damit bliebe offen, ob Jo Gerner wirklich verschwunden ist oder doch zurückkehren könnte. Diese Szene zeigt, wie genau Bahro bereits darüber nachgedacht hat, obwohl er die Rolle nach wie vor mit großer Energie spielt.

Seit Folge 185 ist Bahro das Gesicht der Daily

Seinen allerersten GZSZ-Auftritt hatte Bahro einst in Folge 185 mit dem Satz „Ich habe schon viel von Ihnen gehört“. Was damals als klassische Bösewicht-Rolle begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer der prägenden Figuren der Serie.

Bahro selbst betonte im Podcast, dass er aus der alten Besetzung als Einziger noch dabei sei. Gerade diese lange Kontinuität macht seine Stellung innerhalb der Produktion besonders. Für viele Fans ist Jo Gerner längst mehr als nur eine Serienfigur, sondern ein fester Bestandteil des Formats.

Nach vielen Abgängen wächst die Bedeutung von Bahro

In den vergangenen Wochen musste die Daily mehrere Abschiede verkraften. Im Zuge der Doppelmordgeschichte verließen Lara Dandelion Seibert, Patrick Fernandez und Maria Wedig die Produktion, dazu kehrt auch Felix von Jascheroff der Serie den Rücken.

Vor diesem Hintergrund bekommt Bahros Zukunft noch mehr Gewicht. Ihm sei auch bewusst, wie wichtig seine Rolle für die GZSZ-Fans ist: „Es kommt immer wieder mal, dass sie sagen, wenn du nicht mehr dabei bist, dass die Serie dann auch nicht mehr geschaut wird, weil die Leute dich natürlich damit identifizieren. Und wenn man einschaltet und da ist Jo Gerner, ah, 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten', ja, kennen wir.“ Das zeigt, welchen Stellenwert Jo Gerner bis heute hat.