Das Finale von „Germany’s Next Topmodel“ hat in diesem Jahr viele Fans verärgert. Statt einer Liveshow in Deutschland lief eine vorproduzierte Sendung aus Hollywood, die bereits Wochen zuvor in den USA aufgezeichnet worden war.
Dazu kam ein folgenschwerer Leak: Die Gewinner und die Magazincover kursierten schon vor der TV-Ausstrahlung im Netz. Auf X machten zahlreiche Zuschauer ihrem Ärger Luft und kritisierten Schnitt, Stimmung und Ablauf der Sendung. Auch der kleine Catwalk und das Publikum im Studio wurden in vielen Kommentaren zum Thema.
Fans kritisieren GNTM-Finale
In den sozialen Netzwerken fiel die Reaktion auf die Sendung deutlich aus. Mehrere Nutzer beschrieben die Aufzeichnung als seltsam geschnitten und wenig mitreißend. Ein Kommentar lautete: „Das ist die am komischsten geschnittene Aufzeichnung eines Formats, die ich je gesehen hab. Was zum Teufel hat die dazu geritten, das Finale so stattfinden zu lassen?“
Andere störten sich am kurzen Laufsteg, der mehrfach umrundet werden musste. Auch dass Freunde und Familienmitglieder wegen des Drehorts in den USA teils nicht dabei sein konnten, wurde vielfach kritisiert.
Auf Instagram heißt es zudem: „Noch nie war ein Finale so unpersönlich und unecht wie dieses. Ganz seltsam alles. Bitte nächstes Jahr dann wieder Live“ und „Ging das Finale nicht mal länger? War alles sehr Mau, fand ich. Auch die Show im allgemeinen war in den letzten Jahren mal besser.“
Heidi Klum spricht offen über das aufgezeichnete Finale
Heidi Klum hat sich selbst zurückhaltend, aber klar zu der neuen Form des Finales geäußert. „Ich finde, es ist gut geworden und es ist anders“, sagte sie der „Gala“. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass ihr das klassische Konzept näherliegt: „Ich liebe es mehr, wenn es live ist und wollte auch, dass dieses Finale wieder live sein würde.“
Gerade weil die Sieger schon vorab durchgesickert waren, fehlte vielen der große Spannungsmoment am Abend.
Heidi Klum vermisst die Energie einer Liveshow
Für die Finalisten war das neue Konzept nach Heidis Einschätzung ebenfalls nicht ideal. Sie erklärte, dass bei einer Aufzeichnung genau jene besondere Atmosphäre fehle, die ein Livefinale sonst ausmacht: jubelnde Fans, spontane Reaktionen und die volle Aufmerksamkeit für die Kandidaten. Diese Euphorie gehe dadurch ein Stück weit verloren.
Dennoch hatte die Produktion in Hollywood einen klaren Vorteil. Internationale Stars wie Sharon Stone, Nicole Scherzinger, Demi Lovato, Adriana Lima und Winnie Harlow konnten leichter eingebunden werden, weil sie bereits vor Ort waren.
Am Ende konnten sich Aurélie und Ibo den Sieg sichern. Damit sind sie die Nachfolger von Daniela und Moritz aus der letzten „Germany's Next Topmodel“-Staffel. Auf Instagram resümiert ein Fan: „Trotz der schlechten Show haben wir super Gewinner.“