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Dunkle Geheimnisse rund um „Pippi Langstrumpf“

„Pippi Langstrumpf“ und ihr Pferd „kleiner Onkel“ gehören zu den Helden unserer Kindheit
30. Juli 2019 - 21:04 Uhr / Fiona Habersack

Sie ist wohl die berühmteste Figur von Kinderbuchautorin Astrid Lindgren: „Pippi Langstrumpf“! Doch die bunten und lustigen Verfilmungen täuschen darüber hinweg, was wirklich hinter den Kulissen abgelaufen ist. Wir haben für euch vier dunkle Geheimnisse rund um „Pippi Langstrumpf“! 

Es gibt nicht nur 10 Fun Facts über „Pippi Langstrumpf“, sondern auch ein paar Fakten, die nicht ganz so lustig sind. „Pippi" lebt mit ihrem Pferd „Kleiner Onkel“ und einem Affen in der Villa Kunterbunt. So süß „Herr Nilsson“ in den Verfilmungen wirkte, der Affe hatte es in Wahrheit faustdick hinter den Ohren! Er soll ständig aggressiv gewesen sein und hat sogar ein Crew-Mitglied attackiert. 

„Pippi Langstrumpf“: Die Wahrheit über „Herr Nilsson“ und „Fräulein Prysselius“ 

In einem Interview mit „Promiflash“ verrät „Pippi“-Darstellerin und Retro-Star Inger Nilsson außerdem, dass der Affe sie öfter mal angepinkelt habe. Kein Wunder, dass der Affe bei der Crew nicht sonderlich beliebt war. Doch „Herr Nilsson“ ist nicht der einzige, der sich ziemlich daneben benommen hat.

„Pippi Langstrumpf“ (Inger Nilsson) und ihr Affe „Herr Nilsson“
  

Wie ein Buch über die Produktion der Verfilmungen aufdeckt, waren die Dreharbeiten mit Schauspielerin Margot Trooger (†70), die das „Fräulein Prysselius“ darstellte, oftmals auch ein wenig schwieriger, als wir als Zuschauer erwarten würden. 

Die „Pippi Langstrumpf“-Verfilmungen waren so erfolgreich, da müssten die Darsteller doch ausgesorgt haben. Denkste! Tatsächlich verdienten die Hauptdarsteller kaum etwas durch die Kinderfilme.

Gegenüber der „Bild“-Zeitung verrät „Annika“-Darstellerin Maria Persson, dass sie mit den Filmen nicht mehr als 2000 Euro eingenommen hat. Auch Pär Sundberg, der den „Tommy“ spielte, bestätigt das geringe Gehalt: „Mehr als ein Taschengeld gab's damals nicht.“

Eines der traurigsten Geheimnisse spielte sich im Privatleben der Schöpferin Astrid Lindgren ab. Die Autorin wurde mit jungen 19 Jahren von einem verheirateten Chefredakteur schwanger. Das Kind, einen Sohn namens Lasse, brachte sie heimlich in einem Krankenhaus in Kopenhagen zur Welt.

Der Junge wuchs zunächst bei einer dänischen Pflegefamilie auf. Erst ein paar Jahre später holte „Pippi Langstrumpf“-Schöpferin Astrid Lindgren ihn wieder zu sich.