„Sterling Point“ wird als Teenie-Drama gehandelt, doch im Mittelpunkt steht vor allem ein Cast, der sehr unterschiedlich besetzt ist. Die Serie folgt Annie und ihrem Zwillingsbruder Connor, die auf einer abgelegenen Insel in Kanada in familiäre Verwicklungen geraten. Laut vogue.de hebt sich die Produktion durch ihre ruhigere, natürlichere Atmosphäre von vielen Genrevertretern ab. Noch spannender ist aber, wer diese Figuren verkörpert: junge Schauspielerinnen und Schauspieler mit ersten großen Karriereschritten treffen hier auf etablierte TV-Gesichter mit langer Erfahrung.
Ella Rubin spielt Annie Jacobson
Schauspielerin Ella Rubin übernimmt die Hauptrolle der ehrgeizigen Annie Jacobson, einer 17-Jährigen aus New York, deren Sommer ganz anders verläuft als geplant. Die 24-Jährige hat bereits in Filmen wie „The Idea of You“, „Anora“ und „Fear Street: Prom Queen“ mitgewirkt, dazu kamen Serienrollen in „Billions“, „The Chair“, dem „Gossip Girl“-Reboot und „Masters of the Air“.
Annie ist die emotionale Mitte der Handlung, und genau dafür bringt Rubin die passende Mischung aus Verletzlichkeit und Entschlossenheit mit. Ihre Figur stößt auf Familiengeheimnisse, die den Ton der Serie entscheidend prägen.
Äußerlich besticht sie besonders mit ihrer tollen Lockenpracht und dem markanten Gesicht, das viele Fans an Anne Hathaway erinnert. Kein Wunder, dass in der Serie Annie den Jungs den Kopf verdreht.
Amélie Hoeferle und Keen Ruffalo prägen das junge Ensemble
Besonders auffällig ist Schauspielerin Amélie Hoeferle als Ramona Campbell. Die deutsche Darstellerin spielt eine Jugendliche, die von ihrem Großvater großgezogen wurde und Annie auf der Insel unter seltsamen Umständen begegnet. Hoeferle stand zuvor für „Die Tribute von Panem: The Ballad of Songbirds and Snakes“, „Night Swim“ und „Eddington“ vor der Kamera.
An Annies Seite steht außerdem Schauspieler Keen Ruffalo als Connor Jacobson. Er verkörpert den Zwillingsbruder, der lässig wirkt, aber deutlich mehr in sich trägt. Er zählt zu den Gesichtern, die dem Cast zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen, denn sein Vater ist kein geringerer als Hollywood-Star und Golden-Globe-Award-Preisträger Mark Ruffalo.
Jeffrey Dean Morgan und Jay Duplass bringen TV-Erfahrung mit
Neben den jungen Stars setzt die Serie auf markante Namen aus dem US-Fernsehen. Schauspieler Jay Duplass spielt Steven Jacobson, den alleinerziehenden Adoptivvater von Annie und Connor, der nach dem Tod seiner Frau vieles für sich behält. Jeffrey Dean Morgan ist als Joe Anderson zu sehen, der die Marina leitet und offenbar enger mit der Familiengeschichte verbunden ist, als zunächst gedacht.
Dazu kommen Missi Pyle als wortgewandte Denise und Elle-Máijá Tailfeathers als Kate. Diese erfahreneren Darsteller geben der Serie Stabilität und sorgen dafür, dass die Familienkonflikte glaubwürdig bleiben.
Jacob Whiteduck-Lavoie bis Bo Bragason ergänzen die Inselwelt
Auch die Newcomer machen die Serie zum Erfolg. Zum Ensemble gehören außerdem Schauspieler Jacob Whiteduck-Lavoie als Ellis Anderson, der sich Annie schnell verbunden fühlt, und Daniel Quinn-Toye als Rory, ein alter Bekannter aus New York. Bo Bragason spielt Oona, die zwischen Freiheitsdrang und Verantwortung für ihre jüngere Schwester Maple steht.
Hinzu kommen Nikko Angelo Hinayo als Sully und Mabel Strachan als kluge Maple. Wie decider.com berichtet, ist gerade diese Nebenbesetzung ein wichtiger Teil des Seriengefühls, weil jede Figur eigene Spannungen mitbringt. So entsteht eine Inselwelt, die nicht nur hübsch aussieht, sondern durch ihre Menschen lebt.
Unerwarteter Erfolg auf Amazon Prime
„Sterling Point“ ist seit dem 5. August auf Amazon Prime zu sehen und mauserte sich schnell zum überraschenden Erfolgsgarant. Auf Social Media rasten Fans komplett aus und feiern die Show schon als beste Serie des Jahres.
Viele gehen sogar so weit, die Serie als besser als „Off Campus“ zu betiteln. „Off Campus“ wurde im Mai auf der Streaming-Plattform veröffentlicht und wurde schnell zum Chart-Stürmer. Mit „Sterling Point“ gibt es nun eine weitere Serie und Darsteller, die die Fanherzen höher schlagen lassen.