• Bei „Bares für Rares“ wurde ein ungewöhnliches Objekt verkauft
  • Die Skulptur brachte die Händler zum Staunen
  • Trotzdem boten sie eine Wahnsinns-Summe

Bei der Statue, die Martina und Karl Dietz aus Herdecke mit zu „Bares für Rares“ brachten, klappte allen die Kinnlade herunter. Uns fällt es leicht, diese Figur zu verkaufen, denn wir haben tatsächlich nie einen Bezug dazu aufgebaut“, warnte Martina schon mal vor und wenige Sekunden später wussten dann auch die Zuschauer, was sie meint. 

Die Skulptur eines nackten Mannes mit Fratze wurde gerade von Dr. Bianca Berding untersucht, als Horst Lichter dazu kam. Was haben wir denn schönes?“, fragte er, bevor sein Blick auf die Antiquität fiel. „Das ist nicht schön“, musste er daraufhin zugeben.  

„Bares für Rares“: Skulptur macht alle sprachlos

Auch „Bares für Rares“-Bianca pflichtete ihm bei: Es ist sehr eigenwillig.“ Horst Lichter und dem Ehepaar Dietz verriet sie daraufhin, dass die Skulptur unter dem Titel „Narr“ von Paul Rosanowski im Jahr 1920 aus Bronze gefertigt wurde. Dazu war es eine seltene Variante des Kunststücks in perfektem Zustand.  

Beim angepeilten Preis zeigte sich Martina zunächst humorvoll: Mein Wunschpreis liegt bei 8.000 Euro, aber den werden wir nicht kriegen.“ Dr. Bianca Berding stimmte zu und legte die Expertise bei 3.300 bis 3.700 Euro an – womit sich das Ehepaar einverstanden zeigte. Es war ihnen anzusehen, dass sie die Figur unbedingt loshaben wollten. 

Im Händlerraum angekommen, war Elke Velten komplett überfordert von dem Dargebotenen. Ist das schön oder kann das weg?“, sinnierten sie und Daniel Meyer. Dieser begrüßte das Ehepaar sogar mit: „Was ist denn das für ein hässliches Teil, also wirklich!“ 

Trotzdem bot er im anschließenden Bietergefecht munter mit und versuchte, Friedrich Häusser auszustechen. Für 4.400 Euro erstand Friedrich schließlich die Skulptur. Er wolle sie, da sie ihn an „Till Eulenspiegel“ erinnert, in einem mit der Figur verbundenen Haus unterbringen. 

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