Ihr echter Name ist Christiane Felscherinow

„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“: So sieht die echte Christiane F. aus

Christiane Felscherinow

Christiane Felscherinow, besser bekannt als Christiane F., ist der echte Mensch, der hinter der Hauptfigur von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ steckt. Christiane war bereits mit 14 heroinabhängig und prostituierte sich, um ihre Sucht zu finanzieren. 1978 erschien die Autobiografie, die erfolgreich verfilmt wurde und nun mit einer Amazon-Serie erneut filmisch verarbeitet wird.

Das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erlangte nach seinem Erscheinen Ende der siebziger Jahre große Bekanntheit. Ebenso die Verfilmung aus dem Jahr 1981. Es wird die Geschichte von Christiane F. geschildert und erstmals der furchtbare Alltag eines von Drogensucht getriebenem jungen Mädchens thematisiert. Hinter der Hauptperson steckt Christiane Felscherinov (59), auf deren wahren Erlebnissen Buch und Film beruhen. 

Christiane F. begann mit zwölf Jahren Drogen zu konsumieren und wurde schließlich heroinabhängig. Da sie sich ihre Sucht bald nicht mehr leisten konnte, verdiente sie sich ihr Geld auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo in Berlin.

Erst nach zwei Jahren bemerkte ihre Mutter die Heroinsucht ihrer Tochter. Als Christiane F. im Jahr 1978 in einem Prozess aussagte, wurde Journalisten auf sie aufmerksam, mit deren Hilfe sie wenig später ihre Autobiografie herausbrachte. 

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Christiane F. im Jahr 1980: Damals war sie 18 Jahre alt

Christiane F. betätigte sich als Sängerin und Schauspielerin  

Wenn Menschen an Christiane F. denken, sehen sie wohl meist die Darstellerin des Films „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ Natja Brunckhorst vor sich. Sie war 14 Jahre alt, als sie die Rolle der Christiane F. übernahm und wurde später von Kritikern für ihre schauspielerischen Leistungen sehr gelobt. Neben Natja im Film zu sehen war auch Thomas Haustein alias „Detlef“, der damals zum ersten Mal vor der Kamera stand.

Die echte Christiane F. sieht allerdings ganz anders aus. Das Foto, das sie in jungen Jahren zeigt, entstand im Jahr 1980 in Hollywood. Auf dem Bild oben ist zu sehen, wie Christiane 2018 bei den Filmfestspielen in München aussah.

Nach ihrem Erfolg mit „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ versuchte sich Christiane F. eine Zeit lang als Sängerin und Filmschauspielerin, konnte aber nie richtig durchstarten. Im Jahr 1996 wurde sie Mutter eines Sohnes. 2013 erschien ihre Autobiografie „Christiane F. – Mein zweites Leben“.

Seit dem 19. Februar gibt es die Neuverfilmung des Stoffes bei Amazon Prime zu sehen. Da feierte „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ als Drama-Serie mit neuen Schauspielern Premiere.

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