Der Tod von RJ Mitte hat viele frühere Weggefährten erschüttert. Nun ist auch die Todesursache des Schauspielers bestätigt worden. Der „Breaking Bad“-Darsteller starb im Alter von 34 Jahren durch Suizid durch Erhängen, wie aus einem offiziellen Untersuchungsbericht hervorgeht, der laut Page Six vorliegt. Mitte starb am 12. Oktober in Brownsville im US-Bundesstaat Texas. Dort wurde er um 13.32 Uhr für tot erklärt. Zuvor hatte sein Sprecher bereits bestätigt, dass es sich um einen Suizid handelte, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

RJ Mittes Todesursache: Offizieller Bericht nennt Zeitpunkt und weitere Untersuchungen

Die Unterlagen aus Cameron County halten neben der Todesursache auch fest, dass eine Obduktion und toxikologische Tests angefordert wurden. Ergebnisse dieser Untersuchungen waren in den vorliegenden Dokumenten noch nicht enthalten. Damit liegen nun erstmals amtliche Angaben zu den Umständen seines Todes vor. Der Schauspieler war vor allem durch seine Rolle als Walter „Flynn“ White Jr. in „Breaking Bad“ einem breiten Publikum bekannt geworden. In der Serie spielte er den Sohn von Walter White und gehörte zu den prägenden jungen Gesichtern des Formats.

Sprecher würdigte Mitte als Schauspieler und Aktivisten

In einer Stellungnahme seines Vertreters hieß es nach seinem Tod: „Mit tiefer Trauer teilen wir den tragischen Tod des geliebten Schauspielers, Philanthropen und engagierten Fürsprechers für Behindertenrechte RJ Mitte mit“, so der Sprecher laut Page Six. Darin wurde auch an seine Arbeit für mehr Sichtbarkeit und Inklusion erinnert. Mitte lebte mit Zerebralparese und brachte diese eigene Erfahrung in seine Rolle ein. Neben seiner Schauspielkarriere setzte er sich als Botschafter für United Cerebral Palsy und Shriners Children’s ein.

Bryan Cranston erinnerte an gemeinsame Zeit am Set

Besonders persönlich fiel die Reaktion von Bryan Cranston aus, der in „Breaking Bad“ seinen Serienvater spielte. Auf Instagram schrieb er, er sei in tiefer Verzweiflung und erinnerte daran, dass er Mitte schon mit 14 Jahren kennengelernt habe, als dieser für die Rolle von Walter White Jr. besetzt worden war. Cranston hob auch hervor, mit welcher Entschlossenheit der junge Darsteller den anspruchsvollen Drehplan bewältigt habe. Seine Zerebralparese habe er nie als Ausrede gelten lassen, schrieb der Schauspieler in seinem Nachruf.

Auch Aaron Paul und Dean Norris meldeten sich

Aaron Paul, der in der Serie Jesse Pinkman spielte, reagierte ebenfalls bestürzt. In einer Stellungnahme schrieb er, er sei fassungslos und untröstlich über die Nachricht. Zugleich richtete er eine Botschaft an andere Menschen und betonte, sie seien geliebt und nicht allein. 

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Quellen: Page Six, KI-unterstützt