Die neueste Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ist vorbei, doch Ruhe kehrt nicht ein. Statt des frisch gekrönten Dschungelkönigs Gil Ofarim (43) steht nun TV-Moderatorin Sonja Zietlow (57) im Mittelpunkt der Diskussionen. Ihr Umgang mit dem umstrittenen Sänger entfacht eine hitzige Debatte, die weit über das Nachspiel hinausreicht.

Vorwürfe aus dem Publikum nach Instagram-Livestream

Besonders delikat wird die Lage durch Aussagen aus einem Instagram-Livestream, in dem die Ex-Camper Samira Yavuz (32), Stephen Dürr (51) und Ariel (22) gemeinsam mit einer Zuschauerin des Nachspiels sprachen. Die Freundin von Samira, die im Studio saß, behauptete, Sonja Zietlow sei vom Publikum genervt gewesen.

„Ich glaube, Sonja war das Publikum nicht so recht. Die Produktion hat zeitweise vergessen, die Mikros auszustellen. Die im Backstage haben gehört, was Sonja zwischendurch zu den Leuten zu uns im Publikum gesagt hat, und das war tatsächlich nicht so nett“, erklärt sie.

Und weiter: „Ich glaube, Sonja war sehr froh, dass die Show irgendwann vorbei war und sie gehen konnte. Sie war auch schnell weg. Während Jan noch Fotos gemacht hat und noch da war, war Sonja über alle Berge verschwunden. Ich glaube, Sonja war nicht so angetan von uns als Publikum.“ Bestätigt sind diese Schilderungen von Sonja oder RTL jedoch bislang nicht.

Sonja Zietlow verteidigt Gil Ofarim vor Ex-Campern

Schon in der großen Wiedersehensshow nach dem Finale geriet Sonja Zietlow ins Kreuzfeuer als sie sich deutlich vor Gil Ofarim stellte. Sie betonte, er sei nicht nur wegen der juristischen Vorgeschichte Teil der Show gewesen, sondern als „Gil, der Sänger“, der schon Jahre zuvor angefragt worden sei. Zudem hob sie hervor, er habe im Camp gearbeitet, sei freundlich und zurückhaltend gewesen.

Außerdem fragte sie sinngemäß, wie er seine Mitstreiter überhaupt hätte zufriedenstellen können was sie von ihm erwartet hätten. Viele Fans empfanden diese Einordnung als zu schützend und warfen der Moderatorin vor, den Sänger zu sehr zu verteidigen, während andere Prominente im Studio eher kühl reagierten.

Kritik an Parteilichkeit und fehlender Distanz von Sonja Zietlow

Beim offiziellen Nachspiel zur Staffel eskalierte die Kritik dann. Während Co-Moderator Jan Köppen Gil Ofarim im Gespräch direkt auf frühere Aussagen ansprach, schwieg Sonja Zietlow über längere Strecken und hielt sich auffallend zurück. Viele Zuschauer störte, dass sie trotz der umstrittenen Aussagen Ofarims keine kritische Distanz erkennen ließ.

In den sozialen Netzwerken war von „furchtbar parteiisch“ die Rede, einige User erklärten, sie hätten den Eindruck, Zietlow habe in dieser Staffel viel Sympathie eingebüßt. Einzelne Stimmen gingen so weit, zu fordern, sie solle als Moderatorin ersetzt werden.

Social-Media-Shitstorm gegen Sonja Zietlow

Parallel zur Ausstrahlung des Nachspiels formierte sich auf X ein regelrechter Shitstorm. Nutzer kommentierten, es sei „völlig unverständlich“, dass Sonja Zietlow „so gar keine kritische oder zumindest neutrale Distanz“ zu Gil Ofarim zeige. Andere bezeichneten ihr Verhalten als „cringe“ und nannten sie „die große Verliererin dieser Staffel.“

Ein User schrieb, man verliere „endgültig jeden Respekt“ vor der Moderatorin, weil Jan Köppen ausdrücklich betonen musste, er spreche nur für sich selbst. In Memes wurde Zietlow als übergroßer Fan des Sängers dargestellt – teils mit KI-bearbeiteten Bildern, die sich rasch verbreiteten und die Debatte zusätzlich anheizten.