Sänger Menowin Fröhlich kämpft erneut um den Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ und fällt dabei nicht nur mit seiner Stimme auf. Der 38-Jährige wirkt heute deutlich verändert: neue Frisur, neue Zähne, Naturhaarfarbe statt blondierter Haare und ein insgesamt viel schlankerer Auftritt.
Schon 2005 war er Kandidat der Castingshow, musste damals aber vorzeitig gehen. 2010 schaffte er es bis ins Finale und landete auf Platz zwei. Jetzt steht er wieder auf der Bühne und bringt eine Geschichte mit, die von gesundheitlichen Problemen, harter Arbeit und einem Neuanfang geprägt ist.
Menowin Fröhlich nahm nach Gesundheitskrise stark ab
Hinter der optischen Veränderung steckt ein ernster Auslöser. Vor einigen Jahren brachte Menowin Fröhlich nach eigenen Angaben rund 170 Kilo auf die Waage. „Ich hatte 170 Kilo vor drei Jahren und wäre fast gestorben“, sagte Menowin Fröhlich im Interview mit Bild.
Nach einem Bänderriss im Frühjahr 2022 fiel seine tägliche Bewegung weg, dazu kam nach seinen Schilderungen eine Esssucht. Eine Operation wurde schließlich zum entscheidenden Schritt. Dabei wurden ihm 800 Milliliter Magen entnommen. Danach stellte er seine Ernährung um und arbeitete konsequent an seinem Körper.
Menowin Fröhlich spricht offen über Therapie und Ängste
Neben dem Gewichtsverlust veränderte sich auch sein Blick auf die eigene Gesundheit. Menowin Fröhlich macht deutlich, dass es ihm nicht nur um sein Aussehen geht, sondern auch um seine mentale Stabilität. Er begann eine Therapie und sprach offen darüber, dass dieser Weg noch nicht abgeschlossen sei.
Zudem setzt er heute auf Sport, eine bewusstere Ernährung und ein gepflegteres Erscheinungsbild. Auch seine Bräune gehört zu seinem neuen Look. „Ich fühle mich so einfach besser“, so Menowin Fröhlich. Damit verbindet er sein äußeres Auftreten klar mit einem inneren Aufräumprozess.
Menowin Fröhlich fehlt im Loft und kämpft mit Belastungen
Ganz reibungslos verläuft die Rückkehr jedoch nicht. In den neuen Liveshows mit dem begleitenden Format rund um das Zusammenleben im Loft fehlte Menowin Fröhlich zunächst krankheitsbedingt. Später wurde bekannt, dass ihn auch private Probleme rund um seinen Sohn beschäftigen. Dazu kommen Erinnerungen an frühere Schlagzeilen, die ihn nach Senderangaben stark belasten.
Schon in der Vergangenheit sprach er offen über Gefängnis, Drogen und Alkohol und darüber, wie nah er am Abgrund stand. Sein Comeback zeigt deshalb zwei Seiten: den sichtbaren Wandel eines Künstlers und den weiterhin schwierigen Kampf mit der eigenen Vergangenheit.