In Folge vier von „Willkommen bei den Reimanns“ wird aus einem Wiedersehen mit den Papageien Erwin und Ellie ein sehr persönlicher Einschnitt. Manu und Konny Reimann besuchen die Tiere auf Big Island, nachdem sie sie bereits vor Monaten in eine Auffangstation gegeben hatten.

Zuvor hatte eine Vorschau auf die Episode bereits gezeigt, dass Manu beim Thema Papageien in Tränen ausbricht. Der Grund wird in der Folge deutlich: Mit dem Umzug nach Barbados endet für das Paar auch ein langes Kapitel mit den beiden Vögeln.

Konny Reimann nennt den Grund für die Abgabe

Die Reimanns hatten ihre Papageien schon vor vier Monaten nach Big Island gebracht. Dort leben sie nun in der Auffangstation „Parrots in Paradise“. Konny erklärt in der Sendung, viele würden sich wohl fragen, warum die Tiere nicht mit nach Barbados reisen. Der Grund sei die Belastung der Reise gewesen. Er sagt, man habe den Vögeln diese Tortur nicht zumuten wollen, weil Erwin sie womöglich nicht überstanden hätte. Verkauft wurden die Tiere nicht. Stattdessen blieben beide zusammen und kamen in die Obhut der Station.

Manu Reimann weint beim Wiedersehen auf Big Island

Beim Besuch in der Auffangstation reagiert vor allem Manu sehr emotional. Zunächst geht es auch um die Hoffnung, von den Tieren noch erkannt zu werden. Konny meint, die Vögel würden sich nicht mehr erinnern. Manu sieht das anders.

„Ich bin überzeugt davon, dass sie uns erkennen. Sie haben vielleicht keinen Bock mehr auf uns, weil sie sich hier wohlfühlen und nicht mehr wegwollen“, so Manu Reimann. Vor Ort sagt sie auch, dass es gut sei, mit eigenen Augen zu sehen, dass die Papageien dort einen schönen Platz mit anderen Vögeln haben.

Erwin war nicht mehr der erste Papagei der Familie

In der Folge wird außerdem öffentlich, dass der ursprüngliche Erwin bereits 2019 starb. Das Paar hatte das bis dahin nicht erzählt. Kurz nach dem Tod der Hündin Phoebie verloren sie auch den Graupapagei. Konny berichtet, Phoebie sei gestorben und eine Woche später auch Erwin, nachdem er von einer Katze angefallen worden war.

Der Vogel gehörte seit 1999 zur Familie. Später holten sie einen neuen Papagei, der ebenfalls Erwin hieß. Nach Konnys Schilderung wurde das Tier aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet, Ellie kam ebenfalls aus keinem guten Zuhause.

Abschied mit Tränen und einem letzten Lacher

Das Wiedersehen in „Parrots in Paradise“ bleibt für Manu schwer. In der Sendung bricht sie in Tränen aus und sagt schluchzend, es sei doof, sich auf das Wiedersehen zu freuen und dann nicht loslassen zu können.

Zum Ende gibt es dennoch einen heiteren Moment. Der Betreuer erzählt, Erwin begrüße ihn manchmal mit „Du Spacken“, verstehe das aber als „Du sprichst“. Darüber müssen beide lachen. Zum Abschied ruft Konny den Vögeln denselben Satz hinterher.