Das Lachen der niederländischen Königin ist weltbekannt, ebenso ihre offene Art, Gefühle zu zeigen. Königin Máxima (55) wirkte Ende Juli in Amsterdam bei WorldPride 2026 gelöst, feierte ausgelassen und brachte sogar die Polizisten in ihrer Nähe zum Schmunzeln. Es war ihr letzter offizieller Termin vor der royalen Sommerpause. Doch von Ruhe kann für die Monarchin kaum die Rede sein.

Máxima spricht offen über die Krankheit ihrer Mutter

Während sie in der Öffentlichkeit Zuversicht ausstrahlt, lasten privat große Sorgen auf ihr. Vor allem der Blick nach Argentinien beschäftigt sie seit Langem. Besonders nah geht der Königin die Situation ihrer Mutter María del Carmen Cerruti (81). Bei einem Besuch in einer Pflegeeinrichtung für Demenzkranke fand Máxima dafür sehr persönliche Worte.

„Meine Mutter hat Demenz; es ist eine sehr schmerzhafte Situation“, sagte Máxima, wie Bunte berichtet. Zu ihrer Mutter hat sie seit jeher ein enges Verhältnis. Die Erinnerungen an ihre Kindheit in Argentinien, die María mit ihr teilt, bedeuten der Königin viel. Umso schwerer ist für sie die Vorstellung, dass genau diese gemeinsamen Erinnerungen nach und nach verloren gehen könnten.

Reisen zwischen Den Haag und Buenos Aires werden schwerer

Noch reist María regelmäßig nach Den Haag, um ihre Tochter und die drei Enkelinnen auf Schloss Huis ten Bosch zu besuchen. Doch mit der Zeit dürften diese Begegnungen komplizierter werden. Die langen Strecken zwischen Europa und Südamerika sind anstrengend, gerade im höheren Alter.

Gleichzeitig ist Máximas Kalender als Königin weit im Voraus durchgetaktet, viele Verpflichtungen lassen sich kaum verschieben. Gerade deshalb versucht sie offenbar, jede mögliche Gelegenheit zu nutzen, um selbst nach Argentinien zu fliegen und für ihre Familie da zu sein, wenn es ihr Amt zulässt.

Bruder Martín kämpfte lange mit eigenen Problemen

Die Sorgen der Königin enden nicht bei ihrer Mutter. Auch ihr Bruder Martín (54) lebt in Argentinien und beschäftigt sie. Er ist der einzige ihrer Geschwister, der noch in der Heimat wohnt. In seiner Jugend hatte Martín mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen.

Nach der Hochzeit seiner Schwester litt er zudem darunter, oft nur über ihre Rolle definiert zu werden. „Das war definitiv ein Hindernis, das es zu überwinden galt“, sagte Martín laut Bunte. Diese familiären Spannungen und alten Wunden gehören für Máxima seit Jahren zu ihrem privaten Umfeld.

Auch der Verlust von Schwester Inés wirkt bis heute nach

Zur familiären Belastung kommt ein tiefer Einschnitt, der bis heute nachhallt. Máximas Schwester Inés (✝33), die an schweren Depressionen litt, starb 2018. Ihr jüngerer Bruder Juan (43) lebt heute in Wien und betreibt dort ein Kaffeehaus. Umso stärker richtet sich Máximas Aufmerksamkeit auf ihre Angehörigen in Argentinien.

Die Sommerpause bedeutet für sie daher nicht einfach Rückzug, sondern vor allem Zeit für Menschen, die ihre Unterstützung brauchen. Hinter den öffentlichen Auftritten der Königin steht damit eine Frau, die zwischen Pflicht und Familie ihren eigenen Weg finden muss.