Schlagersängerin Vanessa Mai gibt in ihrem Podcast „Schön laut“ regelmäßig private Einblicke, doch diesmal fallen die Reaktionen besonders deutlich aus. Gemeinsam mit Moderatorin Lola Weippert sprach die 34-Jährige über ihren Alltag mit Ehemann und Manager Andreas Ferber. Dabei ging es nicht nur um kleine Gesten im Zusammenleben, sondern um feste Routinen, die viele Hörer irritieren. Vor allem eine Formulierung der Musikerin beschäftigt nun ihre Community, denn zwischen Fürsorge und Bevormundung verläuft für viele offenbar eine klare Grenze.
Vanessa Mai nennt sich selbst „die Mutti“
Im Gespräch erzählt Vanessa Mai, dass sie nicht nur die Tasche ihres Hundes, sondern auch die ihres Mannes packt. Dazu sagte sie: „Ich bin die Mutti“, so Vanessa Mai laut t-online. Als Lola Weippert nachhakt, legt die Sängerin noch nach: „Ich leg’ dem morgens die Klamotten raus.“
Für Mai scheint das selbstverständlich zu sein. Auch daran, Andreas Ferber die Haare zu föhnen, findet sie nichts Ungewöhnliches. Ihre Podcast-Partnerin reagiert dagegen sichtbar irritiert und kann mit dieser Rollenverteilung wenig anfangen.
Lola Weippert spricht von „mothering“
Besonders deutlich wird Lola Weippert, als sie das Verhalten ihrer Kollegin einordnet. „Das ist mothering“, also „bemuttern“, so Lola Weippert laut TV Spielfilm. Gemeint ist damit ein Beziehungsmodell, in dem ein Partner sehr fürsorglich auftritt und eher wie ein Elternteil handelt als wie ein gleichgestellter Erwachsener.
Vanessa Mai sieht das gelassener. Sie hält dagegen, dass solche Abläufe in einer Ehe ganz normal sein könnten. Sogar mit Blick auf Weipperts Zukunft meint sie, dass es bei ihr später ähnlich laufen werde, wenn sie einmal verheiratet sei.
Fans diskutieren über Andreas Ferber
Auch auf Instagram wurde der veröffentlichte Podcast-Ausschnitt intensiv kommentiert. Viele Nutzer reagierten mit Unverständnis auf die geschilderten Gewohnheiten. Einige fragten, ob Andreas Ferber pflegebedürftig sei, andere forderten, ein erwachsener Mann müsse seinen Alltag selbst organisieren.
Besonders scharf fiel der Kommentar aus, es klinge „als wäre er noch ein Kleinkind“. Genau diese Reaktion zeigt, wie stark das Thema viele beschäftigt. Für einen Teil der Community geht Hilfsbereitschaft in einer Partnerschaft klar anders, ohne dass ein Partner Aufgaben komplett übernimmt.
Zwischen Kritik und Zustimmung bleibt viel Raum
Ganz einseitig fällt das Echo jedoch nicht aus. Mehrere Fans verteidigen Vanessa Mai und sehen in ihrem Verhalten vor allem Zuneigung und Verlässlichkeit. Wer in einer langen Beziehung lebe, entwickle oft eigene Rituale, die von außen ungewöhnlich wirken könnten.
Selbst Lola Weippert lenkte am Ende ein, als Mai das Beispiel eines alten Ehepaars nannte, das sich nach Jahrzehnten gegenseitig die Kleidung bereitlegt. Damit steht vor allem eine Frage im Raum: Wo endet liebevolle Fürsorge und wo beginnt Abhängigkeit?