Menowin Fröhlich hat in diesem Jahr „Deutschland sucht den Superstar“ gewonnen, doch der erhoffte Schub für seine Musikkarriere bleibt aus. Am 9. Mai wird der Sänger zum Sieger der RTL-Show gekürt, danach läuft es für ihn deutlich anders als geplant. Die offizielle Siegersingle schafft es nicht zum Erfolg in den deutschen Charts.
Nun zieht der 39-Jährige Konsequenzen und beendet die Zusammenarbeit mit seiner Plattenfirma. Fröhlich macht vor allem sein Umfeld für die Entwicklung verantwortlich und spricht offen darüber, dass seine Vorstellungen nach dem Sieg nicht erfüllt wurden.
Menowin Fröhlich beendet Zusammenarbeit mit Embassy of Music
Wenige Monate nach dem Finale gehen Fröhlich und die Plattenfirma „Embassy of Music“ schon wieder getrennte Wege. Beide Seiten unterschreiben einen Aufhebungsvertrag. „Ganz ehrlich: Ich hätte mir nach meinem DSDS-Sieg wesentlich mehr vorgestellt“, so Menowin Fröhlich gegenüber Bild.
Der Sänger hatte nach seinem Erfolg auf deutlich mehr Rückenwind gehofft. Stattdessen endet die Zusammenarbeit mit dem Label schon kurz nach dem Start.
Eigene Songs und Outfits bleiben ohne Umsetzung
Nach seinem Sieg arbeitete der Musiker nach eigenen Angaben an vielen Ideen. Er entwickelt Outfits, bringt Songideen ein und schreibt selbst Lieder. Sein Ziel ist klar: Er will als Schlagerstar durchstarten und ein Album veröffentlichen. „Was mir gefehlt hat, war die Umsetzung“, sagt er.
Auch den Grund für die Entwicklung benennt er deutlich und spricht von einem fehlenden professionellen Umfeld. Zudem erklärt er, dass es für ihn irgendwann schwer nachvollziehbar gewesen sei, warum aus seinen Plänen so wenig geworden ist.
Kaum Auftritte nach DSDS-Sieg
Am 30. Mai stand Menowin Fröhlich noch beim „SchlagerOlymp 2026“ auf der Bühne, danach wurde es dann wieder ruhig um den DSDS-Sieger. Auch die Siegersingle kann keinen Erfolg verbuchen.
Gemeinsamer Song mit Sido beendet Funkstille
Trotz des Rückschlags plant der Sänger schon die nächsten Schritte. Im Dezember tritt er beim Erfurter Weihnachtszirkus auf. Außerdem ist er auf dem neuen Album seines Großcousins Sido mit einem gemeinsamen Song vertreten. Somit endet eine jahrelange Funkstille zwischen den beiden.
„Dass wir unsere Verbindung und unsere jeweiligen Wege miteinander in Einklang bringen konnten, bedeutet mir sehr viel“, sagt der Sänger laut Bild. Bei der Zusammenarbeit stehen für ihn nach eigener Aussage vor allem die Familie und das gegenseitige Vertrauen im Mittelpunkt. Neben dem Weihnachtszirkus ist das sein wichtigstes neues Projekt.