Sexsymbol der 60er und 70er

Jane Birkin: So sieht der „Je t'aime“-Star heute aus

Jane Birkin beim Filmfestival in Cannes im Juli 2021

Jane Birkin ist Modeikone und Sexsymbol der 60er und 70er Jahre. Sie begeistere mit ihrem schauspielerischen Talent und ihrer schönen Stimme. Wie die 74-Jährige jetzt aussieht, zeigen wir euch hier.

Jane Birkin (74) hat ein bewegtes Leben hinter sich - leidenschaftliche, aber dennoch skandalöse Beziehungen und eine unvergleichliche Karriere als Schauspielerin, Sängerin und Model.

Sie kam 1946 zur Welt und wuchs im Londoner Stadtteil Chelsea auf. Die Schauspielerei wurde ihr schon in die Wiege gelegt, denn ihre Mutter, Judy Campbell, war bereits auf den Theaterbühnen Londons bekannt. Schon mit 17 Jahren lernte Birkin ihren ersten Mann John Barry (†77) kennen. Jane heiratete den Komponisten 1965, nachdem sie volljährig wurde.

Als Schauspielerin schaffte sie 1966 mit „Blow-Up“ den Durchbruch. Der britisch-italienische Thriller von Michelangelo Antonioni kam nicht ganz ohne Skandale aus, da sie darin komplett nackt spielte.

Zwei Jahre nach der Hochzeit, 1967, brachte Jane ihre erste Tochter Kate (†46) zur Welt. Doch das Familienglück hielt nicht, kurz nach der Geburt trennten sich die Wege des Paars. Die damals 20-Jährige zog mit ihrer Tochter kurzfristig zurück zu ihren Eltern, woraufhin 1968 endgültig die Scheidung folgte.

Jane Birkin wurde an der Seite von Serge Gainsbourg weltbekannt

Lange war die Schauspielerin nicht alleine. Sie sehnte sich nach Unabhängigkeit und wollte weg von ihrem Elternhaus. Deshalb nahm sie ein Casting in Frankreich wahr und wurde für den Film „Slogan“ engagiert. Eine Wende in ihrem Leben. Jane Birkin lernte am Set Serge Gainsbourg (†62) kennen, was den Beginn einer neuen Ära markierte.

Frankreich wurde zu ihrem neuen Lebensmittelpunkt. An der Seite des renommierten Sängers, Komponisten und Filmschauspieler Gainsbourg wurde sie noch berühmter. Er verhalf ihr zu weltweitem Ruhm mit dem Song „Je t’aime“, den er eigentlich für seine Ex-Geliebte Brigit Bardot (86) schrieb.

Mit dem Lied, geprägt von Stöhn-Sequenzen und sexuellen Textzeilen, katapultierten sich die beiden zum It-Paar der frühen 1970er-Jahre. Im Jahr 1971 kam ihre erste gemeinsame Tochter Charlotte (50) zur Welt. Nach viel Leidenschaft und Eskapaden trennte sich das Paar 1980, nach 12 Jahren Beziehung. Gainsbourgs Alkoholkonsum war mit ein Grund für das Aus.

Bereits 1979 lernte Jane den französischen Regisseur Jaques Doillon kennen. Nach der Loslösung von Serge widmete sie sich ganz ihrer neuen Liebe. Im Jahr 1982 kam Töchterchen Lou (38) zur Welt.

In den Filmen ihres neuen Partners wie „Die Piratin“ (1984) machte sie sich als seriöse Schauspielerin einen Namen. Andere bekannte Filme sind: „Daddy Nostalgie“ (1989), „Die schöne Querulantin“ (1991) und „Das Leben ist ein Chanson“ (1997).

Jane Birkin musste zwei schwere Verluste verkraften

Der Tod von Serge Gainsbourg, 1991, nahm die Filmikone sehr mit. Ihre Beziehung zu Doillon zerbrach. Ein tragischer Schicksalsschlag in Birkins Leben ist der Tod ihrer ersten Tochter, Kate Barry, im Jahr 2013 mit nur 46 Jahren. Die Fotografin stürzte in Paris aus dem Fenster ihrer Wohnung.

Im Interview mit der „taz“ sagte Birkin: „Ihr Tod war für mich die größte Tragödie meines Lebens.“ Ihre beiden anderen Töchter, Charlotte und Lou, sind auch beide als Musikerinnen und Schauspielerinnen tätig.

Und was macht Jane Birkin heute? Mit 74 Jahren bleibt sie nicht untätig. Anfang des Jahres brachte sie ein neues Album „Oh! Pardon Tu dormais“ heraus auf dem sie die Trauer um ihre verstorbene Tochter verarbeitete.

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