Musiker Gil Ofarim nutzt seine Zeit im RTL-Dschungelcamp, um über seine schwierige Lebenslage zu sprechen. Immer wieder kommen dabei auch seine zwei Kinder aus der Ehe mit Ex-Frau Verena zur Sprache. Während er im Camp am Lagerfeuer über Ängste, Ehe und Vaterschaft reflektiert, verfolgt Verena die Szenen aus der Ferne – und meldet sich nun zu Wort. In einem Gespräch mit „Bild“ zeigt sie sich irritiert über die Art, wie private Familienangelegenheiten im Fernsehen thematisiert werden.
Verena wundert sich über Gils Familienbeichte
Im Camp hielt Reality-Teilnehmer Gil Ofarim eine Art Dankesrede an die Frauen in seinem Leben. Er lobte die Mütter generell und betonte, wie sehr er versucht habe, Ex-Frau Verena während ihrer Schwangerschaft und in der ersten Zeit mit den Kindern zu unterstützen. Das frühere Paar hat einen Sohn (*2015) und eine Tochter (*2017).
Gerade diese Offenheit vor laufenden Kameras stößt Verena jedoch auf. Gegenüber „Bild“ erklärt sie: „Vor dem Hintergrund einer seit Jahren angespannten Situation finde ich es schwierig zu beobachten, dass familiäre Themen immer wieder von einer Seite nach außen getragen werden.“
Davidstern-Skandal holt Gil Ofarim im Camp ein
Parallel zu den privaten Einblicken steht im Dschungelcamp immer wieder der Davidstern-Skandal und der daraus folgende Gerichtsprozess im Raum. Im Camp verweist Gil jedoch immer wieder auf eine Verschwiegenheitserklärung – über Details des Falls dürfe er nicht sprechen. Er erklärte jedoch in der Show: „Ich hätte meine Kinder verloren, hätte ich nicht die Schuld auf mich genommen.“
Aussage zu Kindern irritiert Gils Ex
Besonders diese Passage aus Gils Camp-Gesprächen sorgt bei Verena für Kopfschütteln. Gegenüber „Bild“ sagt sie: „Ich war sehr verwundert über die im Dschungelcamp getätigte Aussage, wonach bestimmte Erklärungen notwendig gewesen seien, um den Kontakt zu den gemeinsamen Kindern zu behalten. Von einer solchen Situation wusste ich nichts, war daran nicht beteiligt und hatte mit dem genannten Verfahren keinerlei Berührungspunkte.“
Sorge um die Kinder in der öffentlichen Debatte
Neben der inhaltlichen Korrektur geht es Verena vor allem um den Schutz der gemeinsamen Kinder. Dass Sohn und Tochter nun im Reality-Format und im Zusammenhang mit dem Justizskandal erwähnt werden, bereitet ihr Unbehagen. „Ich finde es sehr schade, dass die gemeinsamen Kinder dadurch erneut Teil einer öffentlichen Erzählung werden“, so Verena.
Und weiter: „Ich bin der Auffassung, dass Verantwortung für Kinder sich vor allem im gelebten Alltag und im privaten Rahmen zeigt – nicht über mediale Darbietungen. [...] Statt Ruhe einkehren zu lassen, werden diese Themen wiederholt öffentlich aufgegriffen, was die Situation aus meiner Sicht unnötig belastet.“
Während Gil im Dschungeltelefon zunehmend offener über Ängste und Zukunftssorgen spricht, wächst bei seiner Ex-Frau offenbar die Sorge, dass die Kinder langfristig mit den Schlagzeilen rund um den Skandal und die TV-Show verbunden werden. Die familiäre Spannung wird damit auch außerhalb des Camps unübersehbar.