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Elyas M‘Bareks Herkunft: Das sind seine Wurzeln

Elyas M'Bareks Herkunft wird von vielen seiner Zuschauer falsch eingeschätzt
1. Februar 2019 - 17:31 Uhr / Hannah Kölnberger

Elyas M’Bareks Herkunft wird oftmals als türkisch eingeschätzt. Seinem Äußeren verdankt der schöne Dunkelhaarige viele Filmrollen mit türkischen Wurzeln. Doch wie sieht es mit Elyas M'Bareks Herkunft wirklich aus?

In Wirklichkeit hat Elyas M’Bareks (36) Herkunft gar nicht so viel mit seinen berühmten Rollen als „Cem Öztürk“ oder „Zeki Müller“ gemeinsam. Denn seine Eltern kommen beide nicht aus der Türkei. Doch woher stammt das südländische Aussehen des Schauspielers?

Elyas M’Bareks Herkunft: Daher kommen seine Eltern

Elyas M'Bareks Vater stammt aus Tunesien und seine Mutter aus Österreich. Der kleine Elyas wuchs mit seinen zwei attraktiven Brüdern im Münchener Stadtteil Sendling auf. Die tunesischen Wurzeln seines Vaters brachten dem Schönling so einige Rollen als türkischstämmiger Junge ein, wie auch in einer seiner ersten erfolgreichen Auftritte in der ARD-Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“.

Elyas M'Barek war "Chem"
Elyas M'Barek im Jahr 2006

Elyas M’Bareks Herkunft brachte ihm erfolgreiche Rollen ein und doch viele Probleme

Dank Elyas M’Bareks Herkunft hatte er selbst die Chance, die Rolle des „Cem Öztürk“ in der beliebten Serie und auch dem Film darzustellen. Dafür wurde er 2006 mit dem deutschen Fernsehpreis als Bester Hauptdarsteller Serie ausgezeichnet. Bei „Türkisch für Anfänger“ sah Elyas M'Barek noch richtig süß aus.

Das Leben mit einem arabischen Namen ist für den Schauspieler aber nicht immer so leicht. Bei der Einreise in die USA hatte Elyas schon häufig Probleme. „Wenn du einen arabischen Namen hast, wirst du aussortiert“, so der Filmstar zum „Tagesspiegel“.

Elyas M'Barek in „Dieses Bescheuerte Herz“
Elyas M'Barek bei der Premiere zu „Dieses bescheuerte Herz“

Elyas M’Barek: Südländische Stars auf der Leinwand

Der Österreicher freut sich trotz internationaler Hürden aber darüber, dass das deutsche Filmgeschäft abwechslungsreicher wird. „Ich finde es gut, dass Leute, die aussehen wie ich, jetzt im Kino sitzen und denken: Der Hauptdarsteller könnte auch ich sein. Das war vor zehn Jahren völlig undenkbar“, so Elyas im Interview mit dem „Tagesspiegel“.

Bei seiner Schauspielkarriere war Elyas M’Bareks Herkunft kein größeres Hindernis, sondern brachte ihm Chancen, verschiedene Rollen zu spielen. Zu seinen größten Erfolgen zählen unter anderem die „Fack ju Göhte“-Filme und seine Rolle in „Der Medicus“.