• Home
  • Stars
  • Deshalb würde Norman Langen gerne in die DSDS-Jury gehen

Deshalb würde Norman Langen gerne in die DSDS-Jury gehen

Norman Langen ist als Schlagersänger erfolgreich

3. Juni 2019 - 13:45 Uhr / Tina Männling

Norman Langen gehört heute zu den erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands. Das Sprungbrett für ihn war die Teilnahme bei DSDS 2014, wo er als Schlagersänger bekannt wurde. Im Interview mit „Promipool“ sprach Norman über seine Zeit bei der RTL-Show und weshalb er auch gerne einmal als Juror beurteilen würde.  

Der Sänger Norman Langen (34) wurde 2011 bei DSDS bekannt. Obwohl er dort nur den siebten Platz erreichte, konnte sich Norman im Anschluss eine steile Karriere aufbauen, die den attraktiven Schlagersänger sogar nach Mallorca führte.  

Norman Langen: DSDS war sein Sprungbrett

„Promipool“ traf Norman Langen im Amazon Pop-up-Store in München, wo die Schlagerplaylist „Herzstück“ vorgestellt wurde. Dort sprach Norman über seine Erfahrungen bei DSDS und was ihn an der Castingshow-Jury reizt.  

„Promipool“: Hallo Norman, wie siehst du rückblickend deine Teilnahme bei DSDS? 

Norman Langen: Rückblickend muss ich sagen, dass DSDS mir alle Türen geöffnet hat. Ich hatte meinen ersten Auftritt mit 13 Jahren, mit meinem Onkel, der selber Berufsmusiker gewesen ist. Mit 15 und 16 Jahren war ich im Vorprogramm von Jeanette Biedermann und von Rednex, allerdings mit englischsprachiger Musik.  

Es hat sich jahrelang nie einer dafür interessiert, was ich da mache. Wir waren zwar gebucht, aber es war eher beiläufig, neben der Schule. Mit 26 Jahren habe ich dann meinen ersten Plattenvertrag unterschrieben und das durch DSDS. 

Norman Langen gehört jetzt zur den Größten des deutschen Schlagers

Wie war es für dich, als einziger Kandidat bei DSDS Schlager zu singen? 

Natürlich war es damals nicht ganz so einfach. Sebastian Wurth, der mit mir in einer Staffel war, hatte damals englische Popmusik gesungen und hat mich gefragt: Wie kannst du zu DSDS kommen und Schlager singen? Man musste da auch teilweise gegen Windmühlen kämpfen.  

Auch Dieter Bohlen und RTL wussten zu diesem Zeitpunkt gar nicht, wie der Schlager vom Publikum angenommen wird, weil ich ja der erste Schlagersänger war, der da teilgenommen hat. Und jetzt muss ich sagen, auch wenn es schwer war, bin ich sehr froh, dass ich diesen Weg gegangen bin. 

Warum hast du dich entschieden, überhaupt Schlager zu singen? 

Die Entscheidung kam tatsächlich durch meinen Vater, weil sich unsere Formation damals aufgelöst hatte. Ich bin dann auf Stadtfesten herumgetingelt, habe da allerdings noch Black Music gesungen und Coversongs, die bei den jungen Leuten angesagt war. Aber das eigentliche Publikum konnte damit nichts anfangen, weil das nicht das Genre war, was man so auf dem Stadtfest hört. 

Dann sagte mein Vater: „Hör mal, die Leute haben schon Interesse an dir und deiner Stimme, versuch doch mal Schlager zu singen.“ Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen, aber dann habe ich gemerkt, dass die Leute voll darauf abfahren und mitsingen können. So wurde das immer mehr. 

Wie hast du gemerkt, dass der Schlager bei DSDS zu deinem Markenzeichen geworden ist? 

Erst auf den Malediven habe ich verstanden, dass ich jetzt hier der Schlagersänger sein werde, weil ich auch von der Produktionsfirma nur noch Schlager zur Verfügung bekam und keinen englischen Titel mehr. 

Kannst du dir vorstellen, mal als Juror zu DSDS zurückzukehren? 

Natürlich, ich finde das sehr interessant. Deswegen hat mich das sehr gefreut, dass Pietro es geschafft hat, in die Jury zu gehen. Als Ex-Kandidat, der es geschafft hat, hat man einen ganz anderen Blick auf das Casting. Man weiß genau, wie sich die Kandidaten gerade fühlen, die da vor dir stehen und da etwas abliefern müssen. 

Was genau würde dich daran besonders ansprechen? 

Ich glaube, es ist auch sehr interessant als Ex-Kandidat selber auf der anderen Seite zu sitzen und sich das von morgens bis abends reinzuziehen, was da alles für Kandidaten reinkommen, denn sie sind ja nicht alle gut. Und da muss man natürlich auch irgendwie den Menschen beibringen: „Hey, du liebst das zwar, was du machst, aber es wird niemals reichen.“ Das ist keine einfache Aufgabe. 

Vielen Dank für das Gespräch!