Das Privatleben der Sängerin

Anni-Frid Lyngstad: Die tragischen Schicksalsschläge des ABBA-Stars

Anni-Frid Lyngstad mit dem Künsternamen Frida bei einem Auftritt

Durch die Band ABBA wurde Anni-Frid Lyngstad weltberühmt. Auch nach Auflösung der Band feierte die Sängerin beruflich viele weitere Erfolge. Doch privat hatte es die Musikerin nicht so leicht und musste mit vielen Schicksalsschlägen kämpfen.

Gemeinsam mit Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Agnetha Fältskog gründete Anni-Frid Lyngstad in den Siebzigern die Band ABBA, die weltberühmt wurde. Als die Band aber ihre Auflösung bekannt gab, wollte sie sich trotzdem weiter im Musikgeschäft behaupten.

Das private Unglück von Anni-Frid Lyngstad 

Während ihre Karriere stets bergauf ging, erging es Anni-Frid privat nicht ganz so gut. 1947 starb ihre Mutter an Nierenversagen. Anni-Frid wuchs daraufhin bei ihrer Großmutter auf.

Für die Sängerin war es zudem nicht einfach, den Mann fürs Leben zu finden. Bereits im Alter von nur 17 Jahren heiratete die Sängerin zum ersten Mal, doch die Ehe scheiterte sehr bald.

Sie fand ihre zweite große Liebe in Band-Kollegen Benny Andersson. Doch auch diese Beziehung hielt nicht lange an. Ihre Hochzeit fand am 6. Oktober 1978 im Stockholmer Vorort Lidingö statt. 1981 trennten sich Andersson und Lyngstad wieder und reichten die Scheidung ein.

1992 folgte dann die Hochzeit mit Heinrich Ruzzo Prinz Reuß von Plauen. Dieser starb im Jahr 1999 im Alter von 49 an Krebs. Heinrich ist nicht der einzige Mensch, den Anni-Frid verloren hat. Aus ihrer ersten Ehe gingen die zwei Kinder Ann Lise-Lotte Frederiksson und Hans Ragnar Frederiksson hervor. Tochter Ann Lise-Lotte kam 1998 bei einem schweren Autounfall ums Leben. So musste Anni-Frid Lyngstad innerhalb von zwei Jahren sowohl den Tod ihrer Tochter als auch den ihres Ehemanns verkraften.

Zu ihrem heutigen Glück trägt auch ihre neue Liebe bei. Seit 2008 ist sie mit Henry Smith, 5th Viscount Hambleden zusammen. Die beiden leben sehr zurückgezogen und genießen ihr Privatleben.