Der Januar 2026 stand im Zeichen schmerzhafter Abschiede. Quer durch alle Bereiche der Entertainment- und Kulturszene wurden Verluste bekannt, die weltweit Trauer auslösten. Vom schwedischen Königshaus über die internationale Modewelt bis hin zu Rock, Schlager, Film und Bestsellerliteratur: Viele prägende Persönlichkeiten sind im vergangenen Monat gegangen.

Prinzessin Désirée stirbt mit 87 Jahren in Schweden

Besonders im schwedischen Königshaus ist die Trauer groß: Prinzessin Désirée, Schwester von König Carl Gustaf, ist Ende Januar im Alter von 87 Jahren gestorben. Der Palast gab via Instagram bekannt, sie sei „friedlich und ruhig in ihrem Zuhause in Koberg in Västergötland im Kreise ihrer Familie“ eingeschlafen. König Carl Gustaf erinnerte an gemeinsame Zeiten: „Viele warme Familienerinnerungen sind im Haus der Familie Silfverschiöld in Västergötland entstanden – einem Ort in Schweden, der meiner Schwester sehr viel bedeutete.“ Die Prinzessin lebte seit vielen Jahren zurückgezogen. Sie hinterlässt drei Kinder.

Modelegende Valentino Garavani mit 93 Jahren gestorben

Die internationale Modeszene trauert um Designer Valentino Garavani. Der Gründer des Modehauses Valentino starb am 19. Januar 2026 im Alter von 93 Jahren in seiner Villa in Rom. Wie die Valentino Garavani und Giancarlo Giammetti Stiftung mitteilte, starb er friedlich in seiner römischen Residenz, umgeben von seinen engsten Vertrauten. Valentino, mit vollem Namen Valentino Clemente Ludovico Garavani, prägte über Jahrzehnte den eleganten, luxuriösen Stil der Haute Couture und kleidete Stars, Royals und Filmikonen ein. Der Designer hinterlässt ein Modeerbe, das weltweit in Archiven, Museen und auf roten Teppichen weiterlebt.

Musiker Francis Buchholz, Gerd Leienbach und Tucker Zimmerman tot

Die Musikwelt verzeichnet gleich mehrere Verluste. Bassist Francis Buchholz, früher Mitglied der Scorpions, ist mit 71 Jahren an Krebs gestorben. Seine Frau Hella und die gemeinsamen Kinder schrieben in einem Facebook-Post: „Mit tiefer Trauer und schwerem Herzen teilen wir mit, dass unser geliebter Francis gestern nach einem stillen Kampf gegen den Krebs verstorben ist. Er ist friedlich, umgeben von Liebe, von uns gegangen.“

Auch die Schlagerbranche trauert: Sänger, Moderator und Komiker Gerd Leienbach starb mit 79 Jahren, die Todesursache ist nicht bekannt. Er galt als einer der kreativsten Köpfe der deutschen Unterhaltung und prägte mit Schlager, Humor und Parodie eine ganze Ära.

In Belgien starben Folk-Musiker und Schriftsteller Tucker Zimmerman und seine Frau Marie-Claire bei einem Hausbrand; laut dem Portal „Sudinfo“ ergaben Untersuchungen, dass es sich um einen Unfall handelte.

John Forté, Léo Blanco, Erich von Däniken und Béla Tarr verstorben

Auch in Film, Fernsehen und Literatur werden große Lücken spürbar. Produzent und Musiker John Forté, vor allem durch seine Arbeit mit den Fugees bekannt, wurde im Alter von 50 Jahren tot in seinem Haus gefunden; die Todesursache ist bislang ungeklärt.

Der brasilianische Choreograf Léo Blanco aus der Show „Dança dos Famosos“, der brasilianischen Version von „Let’s Dance“, wurde mit nur 47 Jahren leblos in seiner Wohnung entdeckt, eine offizielle Todesursache liegt noch nicht vor.

Der Schweizer Bestsellerautor Erich von Däniken starb mit 90 Jahren; seine Bücher zur Prä-Astronautik erreichten weltweit Millionenauflagen und beeinflussten Popkultur und Mystery-Debatten über Jahrzehnte.

Der ungarische Regisseur Béla Tarr, berühmt für sein fast achtstündiges Werk „Satanstango“, starb mit 70 Jahren nach langer, schwerer Krankheit. Die Europäische Filmakademie sprach von tiefer Trauer über den Verlust eines Regisseurs mit markanter politischer Stimme.