Volksmusiklegende Margot Hellwig (84) macht sich ernsthafte Gedanken um Entertainer Florian Silbereisen (44). In einem Interview mit der Zeitschrift „Prima Woche“ beschreibt die Sängerin, wie sehr sie seine momentane Belastung beschäftigt. Besonders seine deutlich schlankere Statur fällt ihr auf. „Er ist schon sehr überanstrengt wahrscheinlich. Ich mache mir große Sorgen um ihn. Er ist ein so lieber und bescheidener Mensch“, so Hellwig. Die 84-Jährige blickt auf viele gemeinsame TV-Auftritte zurück und spricht mit großem Respekt über den Moderator und Sänger, der sie über Jahre hinweg auf ihrem künstlerischen Weg begleitet hat.
Margot Hellwig erinnert sich an emotionalen Bühnenabschied
Mit Wärme denkt die Volksmusikerin an ihren Abschied von der Bühne im Jahr 2015 zurück. In einer Adventsshow von Florian Silbereisen feierte sie damals ihr letztes großes TV-Konzert. „Es war ein so schöner Abschied, den mir der Florian da zelebriert hat. Wundervoll“, schwärmt sie im Gespräch mit „Prima Woche“.
Für Hellwig war dieser Abend ein würdiger Schlusspunkt unter eine jahrzehntelange Karriere im Rampenlicht. Die Zusammenarbeit mit Silbereisen beschreibt sie als vertrauensvoll und herzlich – ein Verhältnis, das weit über das rein Berufliche hinausgeht und bis heute Bestand hat, wie Focus berichtet.
Maria Hellwig und die enge Bindung zu Florian Silbereisen
Auch Margot Hellwigs Mutter, Volksmusik-Ikone Maria Hellwig (†90), stand Florian Silbereisen sehr nahe. Margot ist überzeugt, dass ihre Mutter sich große Gedanken um den Entertainer machen würde. „Also meine Mutter wäre entsetzt, ihn jetzt so dünn zu sehen, das muss ich ehrlich sagen. Meine Mutter hatte immer ein bisschen ein Auge auf ihn und sagte: ‚Mein Gott, der Bua, der Bua…‘“, erzählt sie.
Diese Worte zeigen, wie tief die familiäre Verbundenheit zu Silbereisen verwurzelt ist. Über Generationen hinweg war er ein fester Bestandteil im Umfeld der Hellwig-Familie, wie Bunte meldet.
Geplanter Abschied: Silbereisen soll bei Beerdigung sprechen
Besonders eindrucksvoll ist, wie konkret Margot Hellwig bereits über ihren eigenen letzten Weg nachdenkt. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass Florian Silbereisen bei ihrer Beerdigung eine besondere Rolle übernimmt. „Wenn er eine kleine Rede halten würde, fände ich das schön. Das wäre auch ein Trost für meine Kinder“, erklärt sie in „Prima Woche“.
Der Abschied soll in einem kleinen, familiären Rahmen stattfinden, das Grab ihres Mannes in München ist dafür bereits vorgesehen. Für Hellwig ist dieser Gedanke tröstlich und Ausdruck der tiefen Verbundenheit zu dem TV-Star, wie Promiflash berichtet.
Patientenverfügung, Aktenordner und geregeltes Erbe
Die 84-Jährige hat ihr Leben bis ins Detail geordnet. Nach ihrer Brustkrebs-Diagnose vor elf Jahren begann sie, alle wichtigen Angelegenheiten frühzeitig zu regeln. Sie hat eine Patientenverfügung erstellt und sämtliche Dokumente systematisch zusammengetragen.
Wie das Magazin „Greta“ berichtete, legte sie einen speziellen Aktenordner an, in dem ihre Söhne im Ernstfall alle relevanten Unterlagen finden. Laut „Schlager.de“ hat Hellwig ihr Vermögen bereits auf ihre beiden Söhne Rupert und Gregor übertragen, auch das Haus in München gehört inzwischen nicht mehr ihr. So möchte die Sängerin ihren Kindern Sicherheit geben und gleichzeitig selbstbestimmt bleiben.